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Natur
Neue Naturerlebniszone in Veldenz

Steinlinsen aus Schiefer und Totholzhaufen beherbergen Tiere, die nicht immer zu sehen sind. Wenn die Eidechsen sich auf den Steinen sonnen, kann man ahnen, wie wichtig die Steinhaufen für die Reptilien sind.
Steinlinsen aus Schiefer und Totholzhaufen beherbergen Tiere, die nicht immer zu sehen sind. Wenn die Eidechsen sich auf den Steinen sonnen, kann man ahnen, wie wichtig die Steinhaufen für die Reptilien sind. FOTO: TV / Foto: Anne Buchsbaum-Sehn
Veldenz. In der Gemeinde Veldenz haben der Heimatverein, die Kindertagestätte Grenzenlos und das Team des Biodiversitätsprojekts „Steillagenweinbau schafft Vielfalt – Das Moselprojekt“ einen Lebensturm gebaut. Die Aktion gehörte zum vielfältigen Programm „Tag der Lebendigen Moselweinberge“. Auf einer Wiesenfläche inmitten der Weinberge wurden am Rand des Veldenzer Kirchbergs ein Lebensturm und mehrere Steinlinsen und Totholzhaufen errichtet. Insbesondere der Lebensturm ist mit seinen gut drei Metern Höhe von weitem sichtbar. Die örtliche Forstverwaltung stellte Fichtenstämme für die Konstruktion zur Verfügung, ehrenamtlich engagierte Winzer und ein örtlicher Zimmermann bauten daraus das Gerüst für den Lebensturm. Ein Winzerbetrieb spendete Fassdauben, mit denen die Zwischenböden und die Überdachung gezimmert werden konnten. Mit tatkräftiger Unterstützung durch die Kindertagesstätte Grenzenlos füllten am „Tag der Lebendigen Moselweinberge“ viele helfende Hände in einer Gemeinschaftsaktion den Lebensturm mit Schiefersteinen, Holzstämmen, Astwerk, Altholz, Laub, hohlen Knöterichstängeln, Schilf und Stroh. Für Igel, Erdkröten und Eidechsen, verschiedene Käfer, Wildbienen und Wespen sowie Spinnen wurde der Lebensraum durch ein neues, reiches Angebot an Überwinterungsplätzen und Verstecken verbessert. Dazu kamen Nistkästen für Meisen und in der obersten Etage vorgebohrte Holzblöcke für Wildbienen, fachgerecht nach Südosten und Süden ausgerichtet. Kinder bohrten weitere Brutgänge für Wildbienen in die Lebensturm-Konstruktion und füllten Ton-Blumentöpfe mit Heu und Bast, als Schlupfwinkel für Ohrenkneifer, Marienkäfer oder Florfliegen. Mitarbeiter des Moselprojekts begleiteten die Aktion fachlich.

In der Gemeinde Veldenz haben der Heimatverein, die Kindertagestätte Grenzenlos und das Team des Biodiversitätsprojekts „Steillagenweinbau schafft Vielfalt – Das Moselprojekt“ einen Lebensturm gebaut. Die Aktion gehörte zum vielfältigen Programm „Tag der Lebendigen Moselweinberge“. Auf einer Wiesenfläche inmitten der Weinberge wurden am Rand des Veldenzer Kirchbergs ein Lebensturm und mehrere Steinlinsen und Totholzhaufen errichtet. Insbesondere der Lebensturm ist mit seinen gut drei Metern Höhe von weitem sichtbar. Die örtliche Forstverwaltung stellte Fichtenstämme für die Konstruktion zur Verfügung, ehrenamtlich engagierte Winzer und ein örtlicher Zimmermann bauten daraus das Gerüst für den Lebensturm. Ein Winzerbetrieb spendete Fassdauben, mit denen die Zwischenböden und die Überdachung gezimmert werden konnten. Mit tatkräftiger Unterstützung durch die Kindertagesstätte Grenzenlos füllten am „Tag der Lebendigen Moselweinberge“ viele helfende Hände in einer Gemeinschaftsaktion den Lebensturm mit Schiefersteinen, Holzstämmen, Astwerk, Altholz, Laub, hohlen Knöterichstängeln, Schilf und Stroh. Für Igel, Erdkröten und Eidechsen, verschiedene Käfer, Wildbienen und Wespen sowie Spinnen wurde der Lebensraum durch ein neues, reiches Angebot an Überwinterungsplätzen und Verstecken verbessert. Dazu kamen Nistkästen für Meisen und in der obersten Etage vorgebohrte Holzblöcke für Wildbienen, fachgerecht nach Südosten und Süden ausgerichtet. Kinder bohrten weitere Brutgänge für Wildbienen in die Lebensturm-Konstruktion und füllten Ton-Blumentöpfe mit Heu und Bast, als Schlupfwinkel für Ohrenkneifer, Marienkäfer oder Florfliegen. Mitarbeiter des Moselprojekts begleiteten die Aktion fachlich.

Der heiße und strahlende Maitag gab einen Vorgeschmack auf das Kleinklima, das in den Sommermonaten auf dieser offenen Grasfläche herrscht. Die wärmeliebenden Tiere sind daran angepasst, verlieren aber immer mehr Lebensraum. Ihnen wieder einen Platz zu geben, ist Sinn dieser Aktion und der neu geschaffenen Erlebniszone. Die auf der angrenzenden Fläche eingebrachte Ansaat mit einheimischen  Blühpflanzen rundet die neue Vielfaltsfläche ab.