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Soziales
VVR-Bank Wittlich bündelt Spendenaktivitäten in einer Stiftung

Der Vorstand und das zwölfköpfige Kuratorium der Stiftung der Vereinigten Volksbank Raiffeisenbank.
Der Vorstand und das zwölfköpfige Kuratorium der Stiftung der Vereinigten Volksbank Raiffeisenbank. FOTO: Winfried Simon / TV
Bernkastel-Kues/Wittlich. Förderzwecke sind unter anderem Jugend- und Altenhilfe, Kultur und Sport, Bildung und Erziehung, Umwelt- und Naturschutz. Von Winfried Simon
Winfried Simon

Die Grundidee aller Genossenschaften ist gleich: Es geht um solidarische Selbsthilfe. „Was einer nicht alleine schafft, das schaffen viele“, lautet ein bekanntes Zitat von Friedrich Wilhelm Raiffeisen, einem der  Väter des Genossenschaftsgedankens. Ganz in diesem Sinne will auch die Genossenschaftsbank Vereinigte Volksbank Raiffeisenbank (VVR-Bank) Wittlich handeln. Sie unterstützt zahlreiche Initiativen in der der Kinder- und Jugendarbeit, für Bildung und Ausbildung  und andere soziale Belange. Einige Beispiele: Die Bank betreut seit einigen Jahren die Schule Maria Grünewald in Wittlich im Rahmen einer Mobilitätspatenschaft. Im vergangenen Jahr konnte die Schule mit einer Spende der Bank einen Elektroroller anschaffen. Oder: Die Bank unterstützt die Tafeln in Cochem und Wittlich mit 5000 Euro pro Jahr. Oder: Sie fördert die Ausschreibung der Sterne des Sports, bei der jährlich Preisgelder in Form von Spenden im vierstelligen Bereich fließen.

Am Dienstagabend hat die VVR-Bank auf der Burg Landshut in Bernkastel-Kues eigens eine Stiftung gegründet. Sie ist mit einem Grundstock von 200 000 Euro aus dem Vermögen der Bank ausgestattet. Dieses Geld bleibt unangetastet, die Fördermittel stammen aus den sogenannten Reinertragsmitteln des Gewinnsparens der Bank. Das sind rund 100 000 Euro im Jahr.

Vorstandssprecher Michael  Hoeck macht deutlich: „Wir wollen keine Almosen verteilen, sondern Hilfe zur Selbsthilfe leisten - ganz im Sinne der genossenschaftlichen Stiftungsväter Hermann Schulze-Delitsch und Friedrich Wilhelm Raiffeisen.“

Mit der Stiftung erhofft sich Bank unter anderem eine höhere Öffentlichkeitswirkung und eine größer Nähe zu den Menschen in der Region -  zu Menschen, die wissen, wo es unterstützungswürdige Initiativen gibt. Daher ist das zwölfköpfige Kuratorium, das zweimal im Jahr zusammenkommt, beratend tätig. Die Mitglieder stammen aus allen Teilen des Geschäftsbereichs der Bank - von Düngenheim bis Minheim, von Cochem bis Wittlich und Kinderbeuern.

Die Satzung der Stiftung, die auch den Stiftungszweck beschreibt, umfasst eine Reihe von Förderzwecken, wie zum Beispiel die Jugend- und Altenhilfe, Kultur und Sport, Bildung und Erziehung, Umwelt- und Naturschutz sowie kirchliche und soziale Zwecke, Michael Hoeck: „Wir spenden nicht für einen Brunnen in Afrika, sondern fokussieren uns auf die Förderung von Projekten in unserer Heimatregion.“