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"Wir können hier gut schlafen"

Die neun Träger des Feuerwehrehrenzeichens in Gold mit Landrätin Beate Läsch-Weber (links) und Kreisfeuerwehrinspekteur Willi Herres (rechts).Foto: Klaus Schmitz
Die neun Träger des Feuerwehrehrenzeichens in Gold mit Landrätin Beate Läsch-Weber (links) und Kreisfeuerwehrinspekteur Willi Herres (rechts).Foto: Klaus Schmitz
NIERSBACH-GREVERATH. (ks) Die freiwillige Feuerwehr Niersbach-Greverath ist mit ihren 125 Jahren eine der ältesten Wehren im Kreis. 1879 wurde sie gegründet. Vor allem die Anerkennung persönlicher Einsätze standen im Mittelpunkt der Festveranstaltung am Wochenende - darunter Silberne und Goldene Ehrenzeichen.

Wie hat sich die Welt damals verändert mit der ersten voll funktionsfähigen Kohlenstoff-Faden-Glühlampe von Thomas Alva zum Beispiel oder mit der ersten elektrischen Lokomotive durch die Werke von Werner von Siemens. An die rasante technische Entwicklung auch innerhalb der Jubiläumsfeuerwehr, die sich 1879 gründete, erinnerte Landrätin Beate Läsch-Weber als Schirmherrin in ihrer Absprache zur Jubiläumsfeier. "Der Feuerwehrspritze von damals sind ein modernes Feuerwehrgerätehaus, ein Tankspritzenfahrzeug und ein Anhänger, eine Schnellangriffspumpe und ein Schlauchwagen gefolgt", berichtete sie. Sie würdigte wie auch der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Wittlich Land, Christoph Holkenbrink, vor allem die theoretische und praktische Ausbildung der Wehr. "Bei sieben Brandmeistern unter den 37 aktiven Feuerwehrmännern, 15 Mitgliedern der Alterskameradschaft und neun Jungfeuerwehrmännern in unserer Nähe können wir im Heckenland gut schlafen." Die Arbeit von Wilfried Krumeich, seit 25 Jahren Wehrführer, fand besondere Erwähnung. Ein herzliches "Vergelt's Gott" richtete die Kreischefin an die Feuerwehr für ihre Einsätze "als Aktivposten des Dorfgemeinschafts- und Kulturlebens in Niersbach-Greverath".Die Menschen hinter der Technik

Bürgermeister Franz-Josef Krumeich, Kreisfeuerwehrinspekteur Willi Herres, Jürgen Ensch, Wehrleiter der Verbandsgemeinde, und der Kreisvorsitzende Hermann Lossbrand sprachen der Jubiläumswehr Dank und Anerkennung aus. "Nur die Menschen hinter soviel Technik und öffentlichen Regelungen machen die Feuerwehr aus. Sie sind für uns der Garant für die innere Sicherheit und Ordnung", betonte Willi Herres. Neben Verpflichtungen und Beförderungen erhielten für ihren 25-jährigen Einsatz 20 Wehrmänner aus der Verbandsgemeinde Wittlich-Land das Silberne Ehrenzeichen. Gold für 35 Jahre bekamen Anton Duckart (Salmtal), Wilfried Krumeich (Niersbach), Franz-Josef Jung (Arenrath), Hans-Peter Könen, Jürgen Schruden, Helmut Bauer, Ulrich Konrad, Hubert Schmitt und Klaus Schmitz (alle Minderlittgen) überreicht. Für Musik sorgte der Musikverein Niersbach-Greverath.