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Tourismus
Zwei Gemeinden mehr im Ferienland

Osann-Monzel/Klausen. () Ab diesem Jahr werden die beiden Gemeinden Klausen und Osann-Monzel vom Ferienland Bernkastel-Kues touristisch vermarktet. Politisch gehören Osann-Monzel und Klausen zur Verbandsgemeinde Wittlich-Land, die sich in Sachen touristischer Vermarktung im vergangenen Jahr neu ausgerichtet hat (der TV berichtete mehrfach).

Innerhalb der Neuausrichtung gab es die Möglichkeit für Gemeinden, nicht unter Eifel, sondern unter Mosel vermarktet zu werden. „An uns wurde die offizielle Anfrage von Seiten der Verbandsgemeinde Wittlich-Land gerichtet, ob wir die beiden Gemeinden in unsere regionale Dachmarke aufnehmen. Touristisch passen beide hervorragend in unser Profil. Voraussetzung für die Aufnahme war aber, dass die anderen Ferienland-Gemeinden dies auch so wollen“, erklärt Jörg Lautwein, Geschäftsführer der Ferienland GmbH, den Aufnahmeprozess.

Aus der Sicht des Gastes ist bei beiden Gemeinden eine Orientierung in Richtung Mosel eher gegeben als in Richtung Eifel: Osann-Monzel ist eine Weinbaugemeinde, deren Bewohner vom Ortsteil Monzel direkt auf die Mosel blicken. Klausen liegt oberhalb der Mosel und wird als bekannter Wallfahrts- und staatlich anerkannter Erholungsort von 120 000 Gästen im Jahr besucht. Klausen und Osann-Monzel sind bereits auf der Internetseite des Ferienlandes Bernkastel-Kues (www.bernkastel.de) eingepflegt. „Es geht in der Hauptsache um die touristische Vermarktung der Orte innerhalb der Dachmarke Ferienland Bernkastel-Kues.“, sagt Lautwein. Die Gemeinden könnten das Buchungssystem des Ferienlandes nutzen und würden über dessen  Datenbanken mitvermarktet.

 Das Ferienland hat mit Wittlich-Land für die beiden Ortsgemeinden einen Dienstleistungsvertrag geschlossen, in dem alle Rahmenbedingungen festgezurrt sind. Auch die finanzielle Beteiligung wurde genau ausgerechnet: „Hier haben wir uns an den Zahlungen der VG Bernkastel-Kues, die als Gesellschafter des Ferienlandes mit 40 Prozent an Bord sind, orientiert. Die Stadt Bernkastel-Kues trägt als Gesellschafter 60 Prozent der Kosten“, erläutert Lautwein. Von den neuen Gemeinden fließen jährlich je 25 000 Euro in den Topf.