Nach Absturz von US-Kampfjet in der Eifel - Die Suche nach der Ursache

Kostenpflichtiger Inhalt: Absturzstelle noch länger gesperrt : Nach Absturz von US-Kampfjet in der Eifel - Die Suche nach der Ursache

Die Ursache für den Absturz einer F-16 am Dienstag bei Zemmer ist weiter unklar. Auch gibt es bislang keine Informationen, ob Kerosin aus der Maschine ausgetreten ist. Die für den Nachmittag angesetzte Pressekonferenz wurde ohne Angabe von Gründen abgesagt.

Warum ist die F-16 gestern in einem Wald bei Zemmer (Trier-Saarburg) abgestürzt? Noch immer ist die Ursache für den Unfall unklar, wie eine Sprecherin der US-Airbase Spangdahlem volksfreund.de sagte.

Die Absturzstelle sei in der Nacht zum Mittwoch abgesichert worden, sagte die Airbase-Sprecherin. Im Laufe des Tages soll über das weitere Vorgehen gesprochen werden.

Absturz F-16-Militärjet bei Zemmer-Rodt

Ob und wie viel Kerosin an der Unfallstelle ausgelaufen ist und ob der Kampfjet, der sich auf einem Übungsflug befunden hat, munitioniert war, dazu gibt es derzeit keine Auskünfte.

Laut Christian Otto, Sprecher der Feuerwehr Trier-Land, ist der Gefahrstoffzug des Kreises Trier-Saarburg, der gestern nach dem Absturz in Bereitschaft gehalten worden war, wieder abgezogen.

Derzeit befinde sich lediglich die mobile Einsatzzentrale vor dem Feuerwehrgerätehaus in Zemmer-Rodt. Nur ein paar Kilometer davon entfernt ist der Kampfjet gestern Mittag abgestürzt.

Der Pilot konnte sich mit einem Schleudersitz retten. Er sei leicht verletzt worden, sagte Sergeant Christopher Ostrom am Dienstagabend in Rodt. Er entschuldigte für den Absturz und bedankte sich für die Zusammenarbeit mit den deutschen Einsatzkräften. Diese dürfen auch weiterhin nicht an die Absturzstelle. Die Kreisstraße 34 bleibt vorerst weiter gesperrt.

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