Naurath: Warum die Naurather jedes Jahr am 13. Juli zur Muttergottes nach Klausen pilgern

Naurath: Warum die Naurather jedes Jahr am 13. Juli zur Muttergottes nach Klausen pilgern

Vor 300 Jahren am 13 Juli, dem Margaretentag, verwüstete ein Unwetter den kleinen Ort Naurath in der Eifel. Seither unternehmen die Einwohner Nauraths im Gedenken an diesen „Schreckenstag“ jedes Jahr am nächstliegenden Samstag eine Wallfahrt nach Klausen.

„Eine unheimliche Stille lag auf Dorf und Flur. Hinter dem Steineberg kamen die Wolken dunkel hervor (...) kriechende Ungeheuer am Himmel.“ So hat Matthias Lang, der bis 1951 Dorfschullehrer in Naurath war, den Beginn eines Unheils beschrieben, das vor etwa 300 Jahren den kleinen Ort heimgesucht haben soll. Mit „schreckgeweiteten Augen“ hätten die Einwohner damals gesehen, dass sich nicht nur über dem Steine-, sondern auch über Hirz- und Ameisenberg etwas zusammenbraute: „Wenn das nur gut geht“, habe die wetterkundige Kräuterlies aus der Hintergasse gesagt

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