Nach F-16-Absturz: Bürgermeister fordert Flugverbot über Dörfer Ergebnisse der Trinkwasserproben liegen nach Angaben des Bürgermeisters noch nicht vor. Experten der Bundeswehr untersuchen derzeit Boden und Gewässer rund um die Absturzstelle auf mögliche Verunreinigungen durch Kerosin oder den hochgiftigen Treibstoff Hydrazin. Nach F-16-Absturz: Bürgermeister fordert Flugverbot über Dörfer

Absturz : Nach F-16-Absturz: Bürgermeister fordert Flugverbot über Dörfer

Nach dem Absturz eines US-Kampfjets bei Zemmer (Trier-Saarburg) fordert der Ortsbürgermeister der Gemeinde, dass es künftig keine militärischen Übungsflüge über Dörfer mehr geben dürfe.

Geht es nach Edgar Schmitt dann hat der Absturz des F-16-Kampfjets am Dienstag Konsequenzen. Es sei den Bürgern nicht mehr zu vermitteln, dass die Übungsflüge der in Spangdahlem stationierten Jets über Dörfer führten, sagt der Ortsbürgermeister von Zemmer.

Er fordert ein entsprechendes Verbot. Es sei Platz genug um die Flüge über unbewohntem Gebiet durchzuführen, sagte Schmitt volksfreund.de. Im Gespräch mit dem Kommandanten des Flugplatzes wolle er die Forderung stellen.

Der Absturz von Dienstag sei ein „Warnschuss“ gewesen. Wäre die Maschine nur ein paar hundert Meter vorher runtergekommen, dann, so Schmitt, wäre es zur Katastrophe gekommen. Der Ortsteil Rodt liegt nur wenige hundert Meter von der Absturzstelle entfernt.

Ergebnisse der Trinkwasserproben liegen nach Angaben des Bürgermeisters noch nicht vor. Experten der Bundeswehr untersuchen derzeit Boden und Gewässer rund um die Absturzstelle auf mögliche Verunreinigungen durch Kerosin oder den hochgiftigen Treibstoff Hydrazin.

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