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Neue Bushaltestelle soll Donatusplatz langfristig entlasten

Neue Bushaltestelle soll Donatusplatz langfristig entlasten

Um die Situation auf dem nach Schulschluss chronisch überfüllten Donatusplatz in Hermeskeil zu entlasten, wird unterhalb des Gymnasiums eine neue Bushaltestelle mit Wendeplatz gebaut. Diesen gemeinsamen Plänen mit dem Kreis als Schulträger hat der Stadtrat am Dienstagabend geschlossen zugestimmt.

Jeden Tag aufs Neue wird der Donatusplatz kurz nach 13 Uhr zum Brennpunkt in der Hochwaldstadt. Mehr als 800 der insgesamt etwa 1000 Schüler des Gymnasiums steigen dort in die Busse, die sie nach Hause bringen. Wegen des Anstiegs der Schülerzahlen ist der „Doni“, der direkt am zweispurigen Südring liegt, längst viel zu klein. Auf dem ständig überfüllten Platz waren brenzlige Situationen fast an der Tagesordnung, wenngleich es glücklicherweise noch keine schwerwiegenden Unfälle gab.

Bereits im August 2008 hat die Stadt auf die Forderungen von Schulleitung und Eltern des Gymnasiums reagiert und bisherige Auto-Parkplätze in der St.Josef-Straße zu Ersatz-Haltestellen für Busse umfunktioniert. Das brachte eine Entlastung des „Donis“ und senkt das Unfallrisiko ab, weil seitdem etwa 150 Schüler nicht mehr den Südring überqueren müssen.

Schon damals war jedoch klar, dass diese Lösung nur ein Provisorium sein kann. Die Stadt und der Kreis Trier-Saarburg als Schulträger wollten daher die Voraussetzungen dafür schaffen, dass unterhalb des Gymnasiums eine neue Bushaltestelle eingerichtet werden kann. Diese Pläne, haben nun konkrete Formen angenommen.

Ein bestehender Wirtschaftsweg, der rechts von der Kölkerbergstraße abzweigt und unterhalb von Berufsbildender Schule und Gymnasium vorbeiführt, wird auf sechs Meter Breite ausgebaut. An seinem Ende sollen drei Busbuchten entstehen und ein Wendeplatz gebaut werden, den die abfahrenden Busse umkreisen können. Die Haltestelle soll nach Schulschluss ab 13 Uhr von insgesamt neun Bussen angesteuert werden, die in Richtung Gusenburg/Wadern, Reinsfeld und in die Orte der Verbandsgemeinden Kell am See und Ruwer sowie nach Trier fahren.

Wie die Schulleitung ermittelt hat, könnten von dort circa 400 Gymnasiasten – also etwa die Hälfte der „Fahrschüler“, die aktuell den „Doni“ bevölkern – ihren Nachhauseweg antreten.Die Bauarbeiten sollen noch in diesem Jahr beginnen. Bis die Schüler unterhalb des Gymnasiums in den Bus eingesteigen können, wird es aber wohl noch bis 2010 dauern.