Neue Vorwürfe im Kinderschänderprozess

Neue Vorwürfe im Kinderschänderprozess

Im Kinderschänderprozess gegen einen 38-jährigen Mann aus Mayen sind am vierten Verhandlungstag neue Missbrauchsvorwürfe bekannt geworden. Das sagte der Vorsitzende Richter Albrecht Keimburg am Mittwochmorgen.

(sey) Christoph G. muss sich seit Anfang Januar vor dem Trierer Landgericht verantworten, weil er jahrelang Jungs missbraucht haben soll. Von dem 38-Jährigen selbst gedrehte Videos der Taten tauchten später unter anderem in einschlägigen Internet-Tauschbörsen auf.

Vor allem der mutmaßliche Missbrauch der zwei Zwillingsbrüder sorgte in der Vergangenheit für Schlagzeilen. Seit Mittwoch stehen nun neue Vorwürfe im Raum. Sie resultieren aus Gesprächen des Bonner Gutachters Prof. Dr. Burkhard Schade mit den beiden inzwischen in einem Jugendheim an der Mosel unterbrachten Zwillingen. Ob sie zu einer Erweiterung der Anklage führen, steht allerdings noch nicht fest.

Mehr von Volksfreund