1. Region

Service: Newsletter: Hier gibt es das tägliche Update zum Kampf gegen das Coronavirus (Teil 11)

Service : Newsletter: Hier gibt es das tägliche Update zum Kampf gegen das Coronavirus (Teil 11)

In seinem kostenfreien Newsletter fasst Volksfreund-Chefredakteur Thomas Roth täglich die wichtigsten Nachrichten des Tages zum Thema Corona zusammen. Hier können Sie sich für den Newsletter anmelden.

Liebe Leserin, lieber Leser!

Das Kontaktverbot bleibt mindestens bis zum Ende der Osterferien in Kraft. Darauf einigten sich gestern Bund und Länder. Es werden also ungewöhnliche Ostertage – Fahrten zur Familie, zu den Großeltern fallen aus, ebenso der Einkaufsbummel oder der Besuch des Gottesdienstes. Der Kampf gegen das Coronavirus bestimmt derzeit unser aller Leben – und dennoch ist es richtig, nach vorne zu schauen und sich Gedanken zu machen, wie es nach den Kontaktverboten weitergehen soll. Mehr darüber und zu allen anderen Entwicklungen erfahren Sie jederzeit in unserem Live-Blog.

Angespannt seien viele Mitarbeiter – dies berichteten uns gestern leitende Kräfte der beiden großen Trierer Krankenhäuser. Es kann nur immer wieder darauf hingewiesen werden: Derzeit ist immer noch nicht absehbar, wie sich die Fallzahlen der Infizierten entwickeln werden. Und noch wichtiger: Entscheidend ist am Schluss eine Zahl, die derzeit noch nicht im Blick ist, die der freien Behandlungsplätze in unseren Krankenhäusern für die schweren Covid-19-Fälle.

Dennoch ist es sinnvoll, heute wieder die aktuellen Fallzahlen inklusive der Genesenen aus der gesamten Region Trier zu vermelden: In Trier sind 63 Infektionen mit SARS-CoV-2 gemeldet worden, 17 der Bürger gelten als genesen und nicht mehr infiziert. Im Kreis Trier-Saarburg sind es 88 Fälle (davon 18 genesen), in Bernkastel-Wittlich 67 (davon 13 genesen), Eifelkreis Bitburg-Prüm 112 (davon 21 genesen) und Vulkaneifel 59 (davon 21 genesen). In der gesamten Region Trier sind bisher 389 positive Tests auf SARS-CoV-2 gemeldet worden. Davon abzuziehen sind mindestens 90 Fälle, bei denen eine Genesung bekannt ist. Damit bleiben 299 Infizierte übrig, 20 mehr als gestern. Es zeigt sich: Die Gesamtzahlen steigen weiter, allerdings nicht steil. Immer wieder muss aber auf eines hingewiesen werden: Diese Zahlen zeigen – wegen der Inkubationszeit und der Zeit bis zur Testübermittlung – nicht an, wie stark die neue Art des Coronavirus aktuell verbreitet ist. Was aber sicher ist: Wir sollten weiter vorsichtig sein. Der Blick über die Region hinaus: In Luxemburg gab es bis heute Abend 2319 gemeldete positive Virus-Nachweise, im Saarland 999.

Besser und wetterfester: DRK und Kreisverwaltung verlegen am Donnerstag den Bitburger Corona-Drive-In-Test vom Alten Gymnasium in die Housing. In der ehemaligen Commissary wird dann ab Freitag wieder getestet und beraten – morgen gibt es keinen Drive-in-Test in Bitburg. Wohin Sie sich in der ganzen Region wenden können, falls Sie sich angesteckt haben könnten, erfahren Sie hier in unserem Servicestück.

Gerade in sensiblen Bereichen, etwa Alters- und Pflegeheimen, kann es dramatische Folgen haben, wenn sich Bewohner und Personal anstecken. Markus Mai, Präsident der Landespflegekammer, plädiert deswegen dafür, Pflegerinnen und Pfleger regelmäßig auf Corona testen zu lassen. Und er forderte im Gespräch mit meinem Kollegen Bernd Wientjes über ein absolutes Besuchsverbot in Heimen nachzudenken. Auch weil Schutzausrüstung knapp sei und nicht noch für Besucher verwendet werden könnte. Es zeigt sich: Der Mangel an bestimmten Materialien sorgt an fast allen Stellen im Gesundheitswesen für große Sorgen. Und das Land Rheinland-Pfalz reagiert: Vor wenigen Minuten gab es bekannt, dass ab sofort ein solch striktes Besuchsverbot gilt.

Es geht zurzeit aber keineswegs nur um Verbote, sondern oft um Zusammenarbeit: Organisationen und Institutionen können nun auf einem neuen Internetportal des Landes unter www.team-rlp.de um ehrenamtliche Hilfe bitten, hier finden Sie dazu mehr Informationen. Viele Partner unterstützen diese Aktion, wir beteiligen uns daran ebenfalls als Medienpartner. Wichtig sind mir zwei Dinge: Wir werden uns weiter als Journalisten unseren kritischen Blick bewahren. Und das neue Portal soll keineswegs die zahlreichen Projekte und Plattformen vor Ort ersetzen. Wir werden daher weiter in unserem Dossier unter volksfreund.de/Mutmacher Aktionen präsentieren, die die Hilfsbereitschaft in unserer Region zeigen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Abend und vor allem: Bleiben Sie gesund! Falls Sie erst heute dazu kommen: Die ersten Teile des Coronavirus-Newsletters gibt es auf volksfreund.de zum Nachlesen. Anmeldungen zum Mail-Newsletter sind hier möglich.

Herzlichst, Ihr Thomas Roth

Haben Sie Anregungen, Kritik, Wünsche? Dann melden Sie sich gerne bei mir unter t.roth@volksfreund.de