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Newsletter: Hier gibt es das Update zum Kampf gegen das Coronavirus

Service : Newsletter: Hier gibt es das tägliche Update zum Kampf gegen das Coronavirus (Teil 1)

In seinem neuen Newsletter fasst Volksfreund-Chefredakteur Thomas Roth ab sofort täglich die wichtigsten Nachrichten des Tages zum Thema Corona zusammen. Eine Anmeldung ist ab sofort möglich.

Liebe Leserin, lieber Leser!

Ab heute wollen wir Sie auf diesem Weg täglich darüber informieren, wie sich der Kampf gegen das Coronavirus gerade auf unsere Region auswirkt. Wir bieten derzeit kostenfrei einen Live-Blog zu diesem Thema an. Hier finden Sie immer die wichtigsten Informationen. Aber: Ich verstehe, dass mancher fordert, gebt uns noch etwas mehr Übersicht und macht dies für alle zugänglich. Diesem Wunsch kommen wir mit diesem Newsletter nach. Sie werden hier die neuesten Zahlen erfahren oder aktuelle Prognosen. In den Blick rücken wollen wir aber zudem, wie sich Menschen in der Region derzeit gegenseitig helfen und was uns Mut machen sollte. Ich freue mich, wenn ich Ihnen in diesen bewegten Zeiten regelmäßig schreiben darf. Und ich freue mich ebenso auf Ihre Rückmeldungen, auf ihre Anregungen und auf Ihre Hinweise, was Ihnen noch wichtig ist. Eine Anmeldung ist ab heute möglich unter volksfreund.de/app/newsletter (einfach hier klicken). Hier lesen Sie den ersten Newsletter von Mittwoch, 18. März, 19.45 Uhr.

Zunächst die neuesten Zahlen. Wobei eines immer wieder gesagt werden muss: Sie verändern sich nicht täglich, sondern stündlich nach oben. Dies liegt daran, dass Tests erst ausgewertet werden müssen und dass die Behörden zu unterschiedlichen Zeiten ihre Zahlen abrufen. Wundern Sie sich deshalb nicht, wenn Sie verschiedene Aussagen hören. Stand heute 18 Uhr gibt es in der Region Trier 81 bekannte Infizierte (Trier: 10, Kreis Bernkastel-Wittlich: 9, Eifelkreis Bitburg-Prüm: 30, Kreis Trier-Saarburg: 15, Vulkaneifelkreis: 17). Zudem interessant: In Luxemburg gibt es 203 bekannte Fälle. Dort herrschen bereits strengere Regeln, wer was noch erledigen darf, während bei uns noch stärker auf freiwillige Zurückhaltung gesetzt wird. Am Wochenende zeigte sich, dass der Ernst der Lage noch nicht überall angekommen war. Zumindest eines macht aber etwa die Diskussion in sozialen Netzwerken deutlich: Die allermeisten sind vernünftig. Sie schränken sich ein, obwohl natürlich nicht bekannt ist, ob die Maßnahmen so ausreichen. Denn noch einmal zu den Zahlen: Wegen der Inkubationszeit und der Zeit der Testauswertung hinken wir bei den Daten immer sechs bis 10 Tage hinterher. Um es deutlich zu sagen: Wir kennen den aktuellen Stand nicht. Wir wissen derzeit nicht, wieviele Menschen die neue Art des Coronavirus bereits in sich tragen. Um so wichtiger ist es, dass alle sich an die Regeln halten und wo immer möglich Distanz wahren. So kann hoffentlich der exponentielle Anstieg der Infektionen gestoppt werden und unsere Krankenhäuser, unsere Mediziner, unsere Krankenschwestern und Krankenpfleger können sich tatsächlich um die Erkrankten kümmern.

Dafür gibt es nun gute Voraussetzungen: In Trier rücken die Krankenhäuser beim Kampf gegen das Coronavirus zusammen. Die beiden großen Kliniken Mutterhaus und Brüderkrankenhaus haben sich auf einen Standort geeinigt, an dem Patienten behandelt werden, die an Covid-19 erkrankt sind. Erst morgen sollte im früheren Elisabeth-Krankenhaus der Betrieb aufgenommen werden, nun ging es schon gestern los. Seitdem ist der erste Infizierte dort untergebracht. Die gute Nachricht: Der Mann schwebt nicht in Lebensgefahr. Und eine ebenfalls eine gute Nachricht: Es gibt damit eine Schwerpunkt-Klinik in unserer Region, die sich um die Erkrankten mit größeren Problemen kümmern kann. Wichtig: Keiner kann sich selbst einfach ins neue Haus einweisen – dies ist keine Notaufnahme! Es ist immer notwendig, sich bei einem Verdacht erst beim Hausarzt oder dem Gesundheitsamt zu melden. Wie in Trier der Drive-in-Test funktioniert, können Sie bei uns in einem Video erfahren. Wir haben zudem für Sie hier einmal kurz zusammengestellt, wohin Sie sich wenden können, falls Sie selbst, Verwandte oder Bekannte sich angesteckt haben könnten. Und es ist wichtig, sich eines bewusst zu machen: In den allermeisten Fällen werden Betroffene Covid-19 gut überwinden können.

Wir wollen die vielen guten Aktionen in diesen Tagen und Wochen gerne ebenso in den Blick rücken. Unter dem Stichwort „Mutmacher“ werden Sie in den nächsten Tagen Geschichten aus unserer Region finden, die nachahmenswert sind. Es gibt bei uns so viele tolle Menschen. Menschen, die für andere einkaufen. Menschen, die gute Ideen für den Alltag zuhause haben. Menschen, die aus der Not eine Tugend machen und die Abi-Feier umwidmen wollen. Getrennt - und doch gemeinsam. Mehr dazu folgt in den nächsten Tagen.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen einen ersten Einblick geben. Gerade eben wendet sich unsere Bundeskanzlerin an uns. Angela Merkel spricht von der größten Herausforderung seit dem Zweiten Weltkrieg. Sie appelliert an uns alle: „Wir haben ein Mittel dagegen: Wir müssen aus Rücksicht voneinander Abstand halten.“ Mehr zu ihrer Rede, bei der sie sich auch bei allen im Gesundheitswesen Beschäftigten bedankte, können Sie bei uns hier nachlesen. Aus meiner Sicht ist es wichtig, selbst in schwierigen Zeiten immer nach vorne zu blicken. In unserer Redaktion gilt das Motto: Nichts schönschreiben, kritisch bleiben, aber immer wieder das Positive in den Blick nehmen. Weil viele nun mehr Zeit zu Hause verbringen, haben meine Kolleginnen und Kollegen ihre Gute-Laune-Lieder für Sie zusammengestellt. Wer sich dafür interessiert, was Redakteurinnen und Redakteure in ihrer Freizeit so hören, findet die Tipps hier. Und noch kurz in eigener Sache: Wir haben uns dazu entschieden, unseren Live-Blog zum Corona-Virus frei zugänglich zu machen. Mit diesem Newsletter gibt es noch ein kostenloses Angebot mit wichtigen Neuigkeiten. Unser komplettes Angebot können Sie allerdings nur als Online-Abonnentin oder Online-Abonnent nutzen und in den Links hier unten werde ich auch auf solche Artikel verweisen. Warum das so ist, können Sie hier nachlesen.

Nun wünsche ich Ihnen aber einen schönen Abend und freue mich, wenn ich Ihnen morgen wieder schreiben darf.

Herzlichst, Ihr Thomas Roth

Haben Sie Kritik oder Anmerkungen? Dann melden Sie sich per E-Mail unter t.roth@volksfreund.de