Nürburgring: Untersuchungsausschuss vernimmt Zeugen

Nürburgring: Untersuchungsausschuss vernimmt Zeugen

Der Untersuchungsausschuss des Landtags zur Nürburgring-Affäre vernimmt heute erstmals Zeugen.

Das elfköpfige Gremium will Versäumnisse und Verantwortlichkeiten beim Bau des 300 Millionen Euro teuren Freizeit- und Geschäftszentrums in der Eifel klären, das Mitte Juli eröffnet wurde. Zur Stunde berichtet der ehemalige Chef der Staatskanzlei, Karl-Heinz Klär (1991-1994), der seinerzeit auch Mitglied des Aufsichtsrates der weitgehend landeseigenen Nürburgring GmbH war. Es geht zunächst um die historische Entwicklung der Rennstrecke seit 1980 und um frühere Planungen für touristische Attraktionen.

Die CDU beleuchtet auch das Auswahlverfahren bei der Besetzung des Geschäftsführer-Postens. Dieser heißt seit 1994 Walter Kafitz. Laut Karl-Heinz Klär war er "charakterstark" und der geeigneste Bewerber, "das sage ich ausdrücklich". Er sei vor allem ausgewählt worden, weil er "neutral" gewesen sei. Personalberater seien nicht eingeschaltet gewesen. Zudem habe sich der Aufsichtsrat in einer ersten Sitzung nicht auf Kafitz einigen können, musste Klär auf Nachfrage der CDU einräumen.

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