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Personalsorgen bei Eintracht Trier vor dem Spiel in Lotte

Personalsorgen bei Eintracht Trier vor dem Spiel in Lotte

Mit seinem neuen Trainer Roland Seitz hat sich Fußball-Regionalligist Eintracht Trier am Freitagnachmittag auf den Weg zum Auswärtsspiel bei den Sportfreunden Lotte aufgemacht. Anstoß am Samstag in der PGW-Arena ist um 14 Uhr. Welches Team er beim Tabellenzweiten auf den Rasen schickt, entscheidet Seitz am Freitagabend. Fest steht, dass Tayfun Pektürk nicht zurückkehrt.

(bl) Vor der Abfahrt am Freitag nach dem Mittagstraining hatte sich Roland Seitz mit dem sportlichen Leiter Fritz Fuchs und dem bisherigen Cheftrainer Reinhold Breu ausgetauscht. Wegen Sperren stehen Yannick Salem, Nicolas Fernandes und Sahr Senesie nicht zur Verfügung. Angeschlagen ist Johannes Kühne, sein Einsatz war am Freitag fraglich.

Im Tor zeichnet sich die Rückkehr von Kenneth Kronholm ab, der in der Winterpause seinen Stammplatz verloren und fortan nur noch Einsätze in der zweiten Mannschaft hatte. Er ist nach seinem Probetraining beim amerikanischen Major-League-Soccer-Club Seattle Sounders am Freitag wieder ins Eintracht-Training eingestiegen. „Kenneth steht im Kader für das Lotte-Spiel. Wir werden ein Gespräch führen. Dann werde ich aus dem Bauch heraus entscheiden, ob es richtig ist, ihn aufzustellen, oder ob Ulli Schneider im Tor bleibt“, sagte Seitz zu volksfreund.de.

Nicht zurückkehren wird dagegen Tayfun Pektürk. Er war vom bisherigen Cheftrainer Reinhold Breu zusammen mit Christopher Reinhard, Aydin Ay und Markus Anfang vom Training freigestellt worden. Nach Informationen von volksfreund.de hatten nun manche Spieler versucht, Pektürk zu einer Rückkehr zu bewegen. Doch Pektürk lehnte ab – er fühlt sich schlecht behandelt. Zur neuen Saison hat er beim Zweitligisten Greuther Fürth unterschrieben. „Ich bin nicht traurig, dass er nicht kommt. Schließlich war er ja auch nicht eingeplant. Wenn er geholfen hätte, wäre ich aber dumm gewesen, die Option nicht zu ziehen. Wie er sich dann verhalten hätte, hätte man sehen müssen. Ich hätte ihm eine Chance gegeben“, sagt Seitz.