Prozess um Vergewaltigung erneut vertagt

Prozess um Vergewaltigung erneut vertagt

Die Suche nach einer möglichen Entlastungszeugin prägt weiterhin den Prozess vor dem Landgericht Trier gegen einen 43-jährigen Trierer, der seine damalige Ehefrau eingesperrt, geschlagen und vergewaltigt haben soll. Die Verhandlung wurde auf den 30. April vertagt.

(cus) Heute Morgen sagte eine Kriminalkommissarin vor Gericht aus. Sie bestätigte, dass sie der Ehefrau des Angeklagten nach einer richterlichen Vernehmung ihr Diensthandy zur Verfügung gestellt habe, damit sie eine Bekannte anrufen konnte. Von dieser Bekannten soll ein Brief stammen, der den Angeklagten möglicherweise entlasten kann.

Verteidiger Hartmut Diesel vermutet, die aus der Ukraine stammende Ehefrau habe ihre Bekannte durch das Telefonat beeinflussen wollen. Das Gericht will diese Zeugin selbst vorladen, hat ihren Wohnsitz in der Ukraine bisher jedoch nicht ausmachen können.

Die Verhandlung wird am 30. April fortgesetzt.

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