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Hilfe
Annette Schwalen setzt sich weiter für Kinder in Not ein

Prüm. Annette Schwalens ehrenamtliches Engagement ist eine Sisyphusarbeit. Rührend setzt sich die 73-Jährige für Flüchtlinge und Kinder in Not ein und lässt sich auch nicht durch Rückschläge beirren.

Für viel Aufmerksamkeit sorgte der Fall von Amar Maksuti (der TV berichtete). „Leider habe ich nun die Nachricht bekommen, dass Amar es nicht geschafft hat und gestorben ist“, sagt sie voller Erschütterung. Doch es bringe ja nichts, den Kopf nun in den Sand zu stecken. Sie werde sich weiter für notleidende Kinder und ihre Familien einsetzen.

Neben ihrer ehrenamtlichen Arbeit als Ballonkünstlerin, unter anderem besucht sie regelmäßig Krankenhäuser in der Region, um Kindern in schweren Zeiten ein Lächeln aufs Gesicht zu zaubern, hat sie ein weiteres Sorgenkind, für das sie sich einsetzt. „Carlos lebt in Rom, ist 13 Jahre und liegt momentan in einem Krankenhaus in einem Sauerstoffzelt“, berichtet sie. Der Kontakt sei zufällig entstanden über ihren Einsatz für Amar. „Die Eltern meldeten sich bei mir. Sie sind mittellos, haben keine Krankenversicherung.“
Seit Juni sammele sie, um die Behandlung des Jungen zu unterstützen. „Der Tod steht bei ihm vor der Tür, aber ich gebe nicht auf. Etwa 15000 Euro sind mittlerweile zusammengekommen. Das Geld geht direkt an die Behandlung des Kindes.“ Sämtliche Unterlagen dazu stelle sie auf Nachfrage gern zur Verfügung.

Weitere Informationen zu Carlos und zur Arbeit von Annette Schwalen unter Telefon 0151/22610019