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Flüchtlingsarbeit
Auf dem Land eine neue Heimat gefunden

Gemeinsames Frühstück zum Dank in Arzfeld.
Gemeinsames Frühstück zum Dank in Arzfeld. FOTO: DRK Eifelkreis Arzfeld
Arzfeld. Arzfeld war 2016 eine der Verbandsgemeinden, die mehr Asylsuchende aufnahmen als vom Verteilungsschlüssel verlangt. Der DRK-Kreisverband, mit der Flüchtlingsarbeit in den Ortsgemeinden beauftragt, eröffnete deshalb bald in der Luxemburger Straße in Arzfeld, gegenüber dem VG-Rathaus, eine Außenstelle des DRK-Teams „Flucht, Migration und Integration“, geleitet von Sozialarbeiterin Kristina Norta.
Fritz-Peter Linden

Als Herzstück der Arbeit erwiesen sich die Ehrenamtlichen vor Ort, die wesentlich zur besseren Integration beitrugen. Zwei Jahre später fanden sich die meisten Geflüchteten in einer stark veränderten Situation wieder. Manche hatten sich für einen Wegzug entschieden, während andere Schulen oder Fortbildungen besuchten oder Arbeit gefunden hatten. Auch in den Asylverfahren waren die meisten Entscheidungen getroffen. Geflüchtete wie einheimische Kinder konnten von zahlreichen Projekten profitieren, darunter kostenlos angebotenen Ausflügen und Ferienfreizeiten.

Zum Ende der Förderinitiative lud der DRK-Kreisverband Helfer und Betreute zum Frühstück in der Außenstelle ein. Dabei gab es somalische Teigtaschen, türkische Plunderteilchen, deutschen Käsekuchen und afghanischen Marmorkuchen.

Die Beratung läuft von Dezember an in der Bitburger DRK-Kreisgeschäftsstelle. Der Deutschkurs zieht in den Schulungsraum der Rettungswache in der Arzfelder Rot-Kreuz-Straße und bleibt weiterhin in direkter Nähe zur Verbandsgemeindeverwaltung.