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Benefizkonzert im Eifel-Zoo
Überall nur Kölsche Tön’ im Eifel-Zoo

Singen können sie auch, wenn auch nicht auf Kölsch: die Kamerunschafe des Eifel-Zoos.
Singen können sie auch, wenn auch nicht auf Kölsch: die Kamerunschafe des Eifel-Zoos. FOTO: Fritz-Peter Linden
Lünebach. Die Jungs von „Fiasko“ spielen am Sonntag in Lünebach und wollen damit den Wiederaufbau und die Neuausrichtung der Anlage nach der Unwetterkatastrophe von Anfang Juni unterstützen. Von Fritz-Peter Linden
Fritz-Peter Linden

Musik im Eifel-Zoo – und für den Eifel-Zoo: Am Sonntag, 30. September, spielt dort die Kölner Band Fiasko. Beginn ist um 14 Uhr, die Musiker wollen damit die Erhaltung und Erneuerung der privaten Anlage unterstützen, die bei den Junistürmen schwer beschädigt worden war (der TV berichtete).

Wer dabei sein will, zahlt den normalen Eintrittspreis – 10 Euro für Erwachsene, 8 Euro für Kinder.

Der Eifel-Zoo, gegründet 1965 vom Kölner Kaufmann Hans Wallpott, beherbergt rund 400 Tiere. Die Betreiberfamilie versucht die Anlage zu erneuern und anders zu strukturieren. Es ist eine Konsequenz aus dem verheerenden Unwetter vom 1. Juni, als einige Tiere ums Leben kamen, große Teile der Anlage beschädigt und etliche Gehege zerstört wurden.

Als die Fluten sich wieder gelegt hatten und das Ausmaß der Schäden deutlich wurde, stand der Zoo vor dem Aus. Die Besitzer aber entschlossen sich zum Weitermachen – mit einer strategischen Neuausrichtung. Motto: Eher ein Landschafts- und Naturpark statt eines klassischen Zoos, deshalb sollen vorrangig einheimische, domestizierte und nordamerikanische Tiere in Lünebach gehalten werden, die der Besucher „in naturnahen Landschaftsanlagen“ barrierefrei erleben kann.

Außerdem will man Naturbildung anbieten, in Zusammenarbeit mit Schulen und Kindergärten, und Produkte aus der Eifel servieren.

„Der Start ist gemacht“, teilen die Betreiber mit, auch dank „großartiger Unterstützung vieler Freunde und Organisationen konnte im Park schon viel gemacht und erarbeitet werden. Das Projekt ,Neustart’ wird aber noch viel Zeit in Anspruch nehmen und ist in die Zukunft geplant.“ Der Park werde vorerst „in Segmente unterteilt, die nacheinander wieder passend zur neuen Ausrichtung errichtet und geöffnet werden“. Die Bürgervereinigung Köln-Ehrenfeld plant zudem die Gründung eines Fördervereins.

Die Bürgervereinigung hat auch ein Spendenkonto eingerichtet. Mehr dazu unter www.eifel-zoo.de