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Blick auf andere Beispiele

 Still ruht die Bahnstrecke nach Prüm: Die Arge Eifel-Nebenbahnen will über alternative Nutzungen informieren. TV-Foto: Christian Brunker
Still ruht die Bahnstrecke nach Prüm: Die Arge Eifel-Nebenbahnen will über alternative Nutzungen informieren. TV-Foto: Christian Brunker
Schauen, wie es die anderen machen: Das ist das Ziel zweier Informationsfahrten der Arbeitsgemeinschaft Eifel-Nebenbahnen. Unter anderem am Beispiel der Aartalbahn sollen Anregungen gefunden werden, wie die brachliegende Bahnstrecke Prüm-Gerolstein wieder genutzt werden könnte.

Prüm. (red/ch) Angesichts der immer noch brachliegenden Bahnstrecke zwischen Prüm und Gerolstein will die Arbeitsgemeinschaft (Arge) Eifel-Nebenbahnen in einer Veranstaltungsreihe über Nutzungskonzepte von Bahnstrecken informieren, die weder abgebaut noch für den regulären Schienenverkehr reaktiviert werden können. Dazu lädt die Arbeitsgemeinschaft zu Fahrten ein, die zu anderen alten Bahnstrecken führen, um sich die dortigen Lösungen anzuschauen.

Zum Auftakt geht es am Sonntag, 18. Oktober, nach Oberneisen (Rhein-Lahn-Kreis) ins Aartal. Dort wurde die Strecke nach der Stilllegung ehrenamtlich wieder instand gesetzt, derzeit wird sie mit Hebeldraisinen befahren. Vor Ort wird der Arbeitskreis Aartalbahn über das Projekt informieren. Der von der Arbeitsgemeinschaft Eifel-Nebenbahnen gecharterte Bus fährt am Sonntagmorgen um 8.30 Uhr am Prümer Bahnhof ab, am Bahnhof Gerolstein kann gegen 9 Uhr zugestiegen werden. Die Kosten für die Bus- und Draisinenfahrt betragen 25 Euro pro Person, Kinder bis 16 Jahre in Begleitung ihrer Eltern fahren kostenlos.

Eine zweite Studienfahrt findet am Sonntag, 31. Oktober, statt und wird ins Extertal führen. Dort wird der Verein "Pro Rinteln" ein Modell vorstellen, wie man mit Fahrrädern über eine stillgelegte Bahnstrecke fahren und zugleich die Gleise erhalten kann.

Anmeldungen und weitere Informationen zu den Fahrten per E-Mail unter querbahner@gmx.de, oder Telefon 0176/288 339 13 (ab 18 Uhr).