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Der autofreie Klassiker

Stramme Jungs im Einsatz fürs Prümtal (von links): Aloysius Söhngen, Georg Sternitzke, Andreas Kruppert und Josef Freichels. TV-Foto: Fritz-Peter Linden
Stramme Jungs im Einsatz fürs Prümtal (von links): Aloysius Söhngen, Georg Sternitzke, Andreas Kruppert und Josef Freichels. TV-Foto: Fritz-Peter Linden FOTO: (e_pruem )
Prüm/Arzfeld. Die Verbandsgemeinden Prüm und Arzfeld laden wieder zum autofreien Erlebnistag ein - das 19. "Lustige Prümtal" soll wieder, genau, richtig lustig werden. Und mit etwas Wetterglück sind am Sonntag, 6. September, wieder 15 000 Menschen auf Rädern, Rollen oder zu Fuß in den Dörfern und dazwischen unterwegs.

Prüm/Arzfeld. Freie Strecke zwischen Olzheim und Waxweiler: Auf 28 Kilometern zwischen Olzheim und Waxweiler lassen die Verbandsgemeinden Arzfeld und Prüm am Sonntag, 6. September, wieder die Straße sperren: Beim 19. Lustigen Prümtal sollen sich dort nur Radfahrer, Skater, Wanderer und alle anderen bewegen, die dazu keine Motorkraft brauchen. Das heißt: nicht ganz. Mittlerweile, sagt Aloysius Söhngen, Bürgermeister der Verbandsgemeinde (VG) Prüm, verkauften sich die mit Elektromotörchen angetriebenen "E-Bikes" in den Läden besser als alles andere von Renn- bis Bergrad.Das hat dem Eifeler Erlebnistag durchaus noch einmal neue Teilnehmer beschert, wie Manfred Schuler von der VG sagt, darunter viele, "die schon seit Jahren nicht mehr auf dem Rad gesessen haben". Und dass sie auch von A bis B kommen - oder von O bis W, dafür sorgen die drei Ladestationen am Prümer Haus des Gastes, am Parkplatz der L 12 bei Merlscheid und an der Raiffeisenbank in WaxweilerDie schöne Strecke am Flüsschen entlang ist natürlich nur ein Grund, den Aktionstag zu besuchen - darauf verweist der Arzfelder VG-Chef Andreas Kruppert bei der Programmvorstellung: Denn in den zwölf Dörfern und der Stadt Prüm legen sich wieder sehr viele Bürger ins Zeug, um den Gästen allerlei einladende Angebote zu machen: "Hier zeigen alle, dass sie ein Herz für die Veranstaltung und die Besucher haben" - und genau diese familiäre Atmosphäre mache den Tag eben zu einem besonderen. Mit Musik und Unterhaltung, mit Spaß für Kinder und selbstverständlich so vielen Leckereien, dass man nach dem einen oder anderen Schlemmer-Besuch lieber noch mal Luft in seine Reifen nachpumpen sollte.Hundertschaften von Helfern sind auch wieder dabei, denn ohne geht es nicht: Die Bauhöfe der Gemeinden stellen schon früh die Schilder auf, die Wehren sperren unter anderem auch die Zufahrten ab, damit nicht doch noch ein Auto- oder Motorradfahrer durchflutscht, DRK und Polizei stehen bereit - und die Mitglieder vom RSC Schneifel, die zu allen Havarierten düsen, um für jedes Problem die richtige (Gummi-) Lösung zu finden.Ach, eines noch: Söhngen weist noch einmal darauf hin, dass der Aktionstag einer der ersten dieser Art in Rheinland-Pfalz gewesen sei. Und damals gab es noch nicht einmal den Prümtal-Radweg oder den Fahrrad-Boom der vergangenen Jahre. "Aber der Höhepunkt des Ganzen spielt sich neben dem Radweg ab." Und zwar von 10 Uhr bis 18 Uhr. fpl lustiges-pruemtal.deExtra

Der Startschuss für den autofreien Sonntag fällt um 10 Uhr in den beiden Ausgangs- und Zielorten Olzheim und Waxweiler. Dazwischen ist in allen Dörfern etwas los: Willwerath, Hermespand, Prüm, Niederprüm, Watzerath, Pittenbach, Pronsfeld, Lünebach, Merlscheid, Kinzenburg und Heilhausen. Es gibt Kinderprogramm von der Springburg bis zum Flohmarkt, Rock-, Pop- und Blasmusik, ein Gewinnspiel mit der Volksbank und jede Menge Imbiss- und Getränkestände. Von welchem Startpunkt aus man das Prümtal erleben möchte, ist jedem freigestellt. Die Straßensperrungen gelten von 9 bis 19 Uhr. fpl