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MEDIZIN
Der Schlaganfall, der vermeidbar ist

Prüm. (red) Das St. Joseph-Krankenhaus Prüm lädt in Zusammenarbeit mit dem Freundes- und Förderkreis des Krankenhauses für Mittwoch, 7. November, zu einem Informationsabend anlässlich der bundesweit stattfindenden Herzwoche ein.

Treffpunkt ist um 19 Uhr in der Cafeteria. Der Eintritt ist frei. Dr. med. Andreas Haase, Oberarzt der Abteilung für Innere Medizin im Prümer Krankenhaus, referiert über das Thema „Taktloses Herz“. Er erläutert das Vorhofflimmern, eine Art der Herzrhythmusstörungen. Danach beantwortet er Fragen aus dem Publikum.

Das Vorhofflimmern gehört zu den Herzrhythmusstörungen. Sie liegen vor, wenn das Herz zu langsam oder zu schnell schlägt. Das Vorhofflimmern, eine schnelle Herzrhythmusstörung, erhöht das Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden,  da sich Blutgerinnsel bilden können: Wenn diese ein Gefäß im Gehirn verstopfen, löst dies den Schlaganfall aus. Um dem entgegenzuwirken, nehmen Betroffene mit Vorhofflimmern Blutgerinnungshemmer ein.

Ob Herzrhythmusstörungen vorliegen, stellt der Arzt fest, indem er das Herz abhört, den Puls misst und ein EKG macht. Ursachen der Herzrhythmusstörungen können zum Beispiel Bluthochdruck oder verschiedene Herzerkrankungen sein, aber auch Schilddrüsenfehlfunktionen.

Um einen Schlaganfall, aber auch plötzlichen Herztod zu vermeiden, müssen krankhafte Herzrhythmusstörungen behandelt werden.