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Gemeinsame Nutzung

Zur Zukunft der Bahntrasse zwischen Prüm und Gerolstein meint dieser Leser:

Die Berichte und Stellungnahmen machen deutlich, wie festgefahren und emotional beladen die Sache ist. Da keinerlei Gemeinsamkeiten zu erkennen sind, mache ich einen Alternativvorschlag, der in vielerlei Hinsicht verbindend wirkt. Da der Grundstückseigentümer der Bahntrasse, der gleichzeitig Befürworter eines Radweges ist, erkennen muss, dass die Trasse für diesen Weg nicht zur Verfügung steht und Parallelwege kostenmäßig in keinem sinnvollen Verhältnis zur Idee stehen, sollte dieser sich mit dem potenziellen EVU zusammentun, um etwas Nachhaltiges und Werbewirksames bis weit über unsere Grenzen hinaus zu schaffen. Das EVU mit ihrem Traktions- und Rollmaterial bildet die Verbindung zwischen Prüm und Gerol-stein. Das regional übergreifende Radwegenetz findet hier durch die Bahn eine Verbindung. Der Betreiber der Bahn verpflichtet sich gemäß hinterlegter Fahrpläne den Verkehr zu leisten. Alle Fachstellen und Verbände setzen sich dafür ein, dass das Wagenmaterial um sogenannte Sommerwagen ergänzt wird. Das sind offene Wagen mit Sitzplätzen und Stellflächen, die bei gutem Wetter im Zugverband mitlaufen. So hätten nicht nur Radwanderer etwas von der reaktivierten Trasse. Die Stadt Prüm sollte auch überlegen, ob die zurückgebauten Gleise ab Schwimm bad bis über Prüm wieder aufgebaut werden, um da eine Ein- und Aussteigemöglichkeit zu schaffen. Würden alle beteiligten Gruppen Kräfte und Geld bündeln, könnte es bald nur Gewinner geben. Mit der Umsetzung planerischer und technischer Maßnahmen könnte morgen begonnen werden. Die Aufnahme des Verkehrs könnte schon im kommenden Jahr sein. Thilo Stobbe, Manderscheid

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