| 18:21 Uhr

Wirtschaft
Streit um Windkraft vor dem Verwaltungsgericht

Trier/Stadtkyll/Schönfeld.   (f.k.) Zwei Investoren planen auf der Gemarkung  Stadtkyll/Schönfeld den Bau von insgesamt fünf  Großwindrädern mit 207 Metern Rotorhöhe und jeweils drei Megawatt Leistung. Der Kreis Vulkaneifel hat das Projekt genehmigt. Dagegen klagen allerdings der Landesjagdverband (LJV) und ein privater Anwohner vor dem Verwaltungsgericht Trier.

  (f.k.) Zwei Investoren planen auf der Gemarkung  Stadtkyll/Schönfeld den Bau von insgesamt fünf  Großwindrädern mit 207 Metern Rotorhöhe und jeweils drei Megawatt Leistung. Der Kreis Vulkaneifel hat das Projekt genehmigt. Dagegen klagen allerdings der Landesjagdverband (LJV) und ein privater Anwohner vor dem Verwaltungsgericht Trier.

Der Landesjagdverband befürchtet, in seiner Rolle als Naturschutzverband, einen erheblichen Eingriff in die  Lebensräume des dort lebenden  Rotmilans, des Bussards, des Schwarzstorches und  der verschiedenen Fledermausarten.

Außerdem wehrt sich der Anlieger gegen Lärm und die erwarteten optischen Beeinträchtigungen.

Gestern trafen in dem Streit über zehn Juristen und Experten beider Seiten vor dem Verwaltungsgericht aufeinander. In der mehrstündigen Verhandlung, bei der die Gutachter eine entscheidende Rolle spielten, hielten beide Seiten allerdings  an ihren Positionen fest. Wohin die Kammer unter dem Vorsitzendem Richter Christoph Klages tendiert, zeichnete sich nicht ab.

Die Entscheidung ist in einigen Wochen zu erwarten.

Ein ausführlicher Bericht folgt.