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Kommentar zum Unwetter und den Folgen
Nachdenken, auf allen Seiten

FOTO: TV / Schramm, Johannes
Die Unwetter haben verheerende Schäden hinterlassen. Und Erkenntnisse: Dass die Hilfe danach vielerorts, dank aller Beteiligten, noch Schlimmeres verhinderte. Und wenn es hier und da vielleicht mal hakte, ist das auch der schlichten Überforderung angesichts eines solchen Unglücks geschuldet. Von Fritz-Peter Linden
Fritz-Peter Linden

Jetzt gilt es darüber nachzudenken, wie man vor den gewiss kommenden Wetterkatastrophen den Schutz verbessern kann. Auf allen Ebenen. Denn so wenig, wie es nur den einen Schuldigen gibt, so sehr kann es alle treffen. Direkt und indirekt. Am Beispiel der Campingplätze zeigt sich die ganze Verstrickung: Wer nicht wandern, nicht radeln, nicht zelten kann, der bleibt fort. Der geht dann auch nicht ins Café, nicht ins Restaurant, nicht zum Supermarkt oder in andere Geschäfte. Es trifft sie, uns, alle.

f.linden@volksfreund.de