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Mitarbeiter engagieren sich für Leukämiekranke

Muh-Mitarbeiter Martin Rogge, Mona Zimmermann von DKMS und Christoph Lorse vom Deutschen Roten Kreuz (DRK Prüm) während der Aktion in Pronsfeld. Foto: privat
Muh-Mitarbeiter Martin Rogge, Mona Zimmermann von DKMS und Christoph Lorse vom Deutschen Roten Kreuz (DRK Prüm) während der Aktion in Pronsfeld. Foto: privat
Mehr als 200 Mitarbeiter der Milch-Union Hocheifel (Muh) haben sich an einer Typisierungsaktion für die Deutsche-Knochenmark-Spender-Datei beteiligt.

Pronsfeld. (red) Alle 45 Minuten erkrankt in Deutschland ein Mensch an Leukämie (Blutkrebs). Für viele Leukämiepatienten besteht die einzige Heilungschance in einer Stammzellspende. Das war für mehr als 200 Mitarbeiter der Milch-Union Hocheifel eG (Muh) der Grund, sich für die Deutsche-Knochenmark-Spenderdatei (DKMS) typisieren und registrieren zu lassen. Vor Ort informierte Mona Zimmermann die Freiwilligen über die Vorgehensweise. "Jeder fünfte Leukämiepatient findet keinen passenden Spender", berichtete Zimmermann. "Große Typisierungsaktionen erhöhen die Wahrscheinlichkeit einen genetischen Zwilling zu ermitteln." Für die Blutabnahme stellte das Deutsche Rote Kreuz aus Prüm einen Arzt und Krankenpflegepersonal zur Verfügung. extraDie DKMS ist eine gemeinnützige Gesellschaft mbH, die möglichst vielen Leukämiekranken durch eine Stammzelltransplantation helfen möchte. Mit 2,2 Millionen potenziellen Lebensrettern ist sie die weltweit größte Stammzellspenderdatei. Seit ihrer Gründung 1991 hat sie über 2500 Betriebstypisierungen durchgeführt und hofft auf das Interesse weiterer Unternehmen aus der Region Trier.