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Neue Domizile für Fledermäuse und Rauchschwalben

Vogelsang. Militärische Hinterlassenschaften inmitten des Nationalparks Eifel sind auch heute noch hier und da im Landschaftsbild auf der Dreiborner Hochfläche zu finden. Einige dieser Relikte wurden nun abgerissen. Auch die Fledermäuse und Rauchschwalben, die sich hier angesiedelt hatten, sollen umquartiert werden.

Vogelsang. Die Fledermäuse müssen umziehen: Sie hatten die ehemalige Tankstelle sowie kleinere Lager- und Wartehäuschen auf dem Gelände der ehemaligen NS-Ordensburg Vogelsang besiedelt. Doch die Eigentümerin Bundesanstalt für Immobilienaufgaben und die Nationalparkverwaltung Eifel haben diese Gebäude, ebenso wie zahlreiche andere in der Vergangenheit, abreißen lassen. Insgesamt entfernte eine Abbruchfirma fünf Gebäude am Walberhof sowie ein Wartehäuschen der ehemaligen Schießaufsicht in Jägersweiler. Die teilweise sehr verfallenen Gebäude seien für Wanderer verkehrsgefährdend und stellten zudem einen Anziehungspunkt für Vandalismus dar. "Wir sind froh, dass die Nationalparkverwaltung sich nun um die Beseitigung gekümmert hat", sagt Markus Vollmer, Forstrevierleiter Vogelsang von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben/Bundesforstbetrieb Rhein-Weser. Nach einer artenschutzrechtlichen Prüfung und ökologischen Baubegleitung der geplanten Abrissarbeiten durch Fledermaus-Expertin und Biologin Dr. Henrike Körber sollen nun Flachkästen in den Nebengebäuden als Ersatzquartier für den nächsten Sommer angeboten werden.
Ebenso richtet die Holzbauwerkstatt der Nationalparkverwaltung Eifel einen Ersatz für Rauchschwalben ein, die in der Wartehalle ihr Zuhause hatten. Für sie gibt es Kunstnester in den Nebengebäuden. red