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Neue Wasserflächen für die Kreuzkröte

Ohne menschliche Unterstützung verliert die Kreuzkröte auf der Dreiborner Hochfläche immer mehr Lebensräume. Foto: Eifelnationalpark/T. Hahn
Ohne menschliche Unterstützung verliert die Kreuzkröte auf der Dreiborner Hochfläche immer mehr Lebensräume. Foto: Eifelnationalpark/T. Hahn
Schleiden-Gemünd. "Bufo calamita", die seltene Kreuzkröte, benötigt Hilfe. Sie findet nur wenige geeignete Tümpel im Nationalparkgebiet, um sich fortzupflanzen.

Die Nationalparkverwaltung will ihr deshalb helfen: Biologen suchen in der Managementzone geeignete Stellen, um dort Kleingewässer anzulegen.
Die gefährdete Amphibie ist auf besonnte flache Tümpel angewiesen. Männchen und Weibchen treffen sich dort zur Paarung. Aus den abgelegten Eiern entstehen innerhalb weniger Wochen Kaulquappen und schließlich Jungkröten. Die Kreuzkröte ist zunehmend auf vom Menschen geschaffene Gewässer angewiesen.
Früher fuhren Panzer über den Truppenübungsplatz auf der Dreiborner Hochfläche. Sie hinterließen dabei Fahrrinnen unterschiedlicher Tiefe, die sich bei Regen rasch mit Wasser füllten. So entstanden zahlreiche kleinflächige Gewässer auf Zeit. Mit der aktuellen Maßnahme sollen Wasserflächen für die Kröten geschaffen werden. red