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Neues Fahrzeug für die Feuerwehr Bleialf

Die Freiwillige Feuerwehr Bleialf hat ein neues Löschfahrzeug in Dienst gestellt. TV-Foto: Christian Brunker
Die Freiwillige Feuerwehr Bleialf hat ein neues Löschfahrzeug in Dienst gestellt. TV-Foto: Christian Brunker
Bleialf. Die Freiwillige Feuerwehr in Bleialf hat ein neues Fahrzeug bekommen, mit dem ein altes aus dem Jahr 1976 ersetzt wird. Insgesamt etwa 230 000 Euro kostet die Anschaffung für die Stützpunktwehr, in deren Einsatzgebiet auch die Autobahn 60 bis zur belgischen Grenze gehört.

Bleialf. (ch) "Ich freue mich, dass das jetzt endlich geklappt hat", sagt Aloysius Söhngen, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Prüm, bei der Indienststellung des neuen Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeugs (HLF) für die Stützpunktfeuerwehr in Bleialf. Es ersetzt ein altes Fahrzeug aus dem Jahr 1976. "Das ist ausgesprochen wichtig, weil die Wehr in Bleialf einen großen Bereich zu betreuen hat", sagt Söhngen.

Ein besonderer Brennpunkt ist dabei die Autobahn 60, auf der es immer wieder zu schweren Unfällen komme. Daher habe das Land auch die besondere Dringlichkeit der etwa 230 000 Euro teuren Investition anerkannt und einen Zuschuss von 70 000 Euro bewilligt. "Angesichts der vielen Unfälle ist die Ausrüstung kein Luxus, sondern einfach notwendig", sagt Söhngen, der auch die Bleialfer Wehrleute lobt. "Es ist eine junge, sehr tüchtige Wehr, die einen sehr guten Leistungsstand hat." Über ein Jahr hat es gedauert, bis das neue Fahrzeug beschafft und ausgerüstet war. Dabei wurden die Bleialfer Feuerwehrleute einbezogen. "Das Ergebnis ist sehr gut geworden", sagt VG-Wehrleiter Reinhard Houscht.

Auch die Freiwillige Feuerwehr Bleialf hat sich tüchtig ins Zeug gelegt, denn für das neue Fahrzeug war das Gerätehaus zu niedrig. Also haben sie in Eigenleistung den Boden des Gerätehauses um rund 20 Zentimenter tiefergelegt und die Tore vergrößert, so dass das Fahrzeug nun - wenn auch knapp - in die Halle passt. Doch das soll kein Dauerzustand sein, ein neues Gerätehaus ist schon in der Planung.

Altes Gerätehaus ist zu klein



Das alte ist für die Wehr mit ihren 47 Mitgliedern und der als Stützpunktwehr notwendigen Ausrüstung zu klein geworden. "Wir sind dabei, die Details mit der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion abzustimmen", sagt Söhngen. "Auch an dieser Stelle kommen wir weiter."