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Nur das Wetter war nicht fair

Da kommen sie: die Tour in Prüm. TV-Foto: Fritz-Peter Linden
Da kommen sie: die Tour in Prüm. TV-Foto: Fritz-Peter Linden
Prüm. Großes Hallo für die Fair-Play-Tour d\'Europe, die am Montag Prüm als Etappenziel hatte: Hunderte Zuschauer bereiteten den Radfahrern einen großen Empfang.

Prüm. Gut, das mit dem Regen hätte nicht sein müssen: Hunderte Zuschauer, darunter viele Kinder und Jugendliche von den Prümer Schulen, hatten sich am Montagmorgen am Hahnplatz versammelt, um den Teilnehmern der Fair-Play-Radtour durch die Großregion einen herzlichen Empfang zu bereiten.
Aber kurz vor dem Eintreffen in der Stadt begann es doch tatsächlich kräftig zu schütten. Trotzdem hielt das Publikum durch: Denn den Fahrern dieser Tour kann man bedenkenlos zujubeln, sie sind so sauber wie ihre Ziele. Bei der Rundfahrt mit diesmal etwa 350 Jugendlichen und Betreuern geht es um Toleranz, Solidarität, gegenseitige Hilfe.
Und um wirklich gute Zwecke: Nach dem umjubelten Eintreffen bekennt Bürgermeister Aloysius Söhngen den Fahrern seinen Respekt: Nicht nur vor der sportlichen Leistung, sondern auch, weil in diesem Jahr Geld gesammelt werde für ein Schulprojekt im afrikanischen Partnerland Ruanda - von dort ist auch eine Gruppe Jugendlicher bei der Tour dabei.
Und der Regen? Ach, gar nicht so schlimm, findet Tour-Begründer Herbert Ehlen von der Graf-Salentin-Schule in Jünkerath. Die ersten Etappentage (der TV berichtete) in der Hitze seien viel schlimmer gewesen: "Wir haben die ganze Zeit nach Wasser geschrien. Jetzt ist es da."
Der vielleicht jüngste Teilnehmer ist Felix Goertz aus Dollendorf: "Ich fahre die ganze Tour mit", stellt er klar. Und dass es ihm gut gehe. "Nur die Beine tun jetzt weh."
Die Tour, mit Fahrern aus Rheinland-Pfalz, dem Saarland, Nordrhein-Westfalen und Belgien, rollte anschließend ins Belgische Bütgenbach. Zielort am Samstag ist Trier. fpl