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Radweg zwischen Niederprüm und der Abteistadt ist befestigt

Prüm. Pünktlich vor dem Rheinland-Pfalz-Tag hat das Teilstück zwischen Niederprüm und dem Kreisverkehr an der Prümbrücke eine Asphaltdecke erhalten. Damit können Radfahrer und Inlineskater nun bequem bis in die Stadt rollen.

Prüm. Endstation Niederprüm: Das galt lange Jahre für den asphaltierten Teil des Prümtalradwegs auf der alten Bahntrasse aus Richtung Pronsfeld. Denn danach ging es nur noch auf einer wassergebundenen, sprich geschotterten, Decke weiter. Was für Mountainbiker und Läufer noch in Ordnung war, bedeutete dagegen für Inlineskater das Ende der Tour.
Doch damit ist nun Schluss: Im Zuge der Bauarbeiten, die derzeit überall in der Stadt laufen, ist nun auch die knapp zwei Kilometer alte Bahnstrecke zwischen dem Kreisverkehr in der Ritzstraße und Niederprüm mit einer frischen Asphaltdecke versehen worden. So kommen die zahlreichen Nutzer des Wegs bequem bis direkt an die oder aus der Stadt - sehr zur Freude der bereits zahlreichen Nutzer. "Eine super Sache", sagt ein vorbeifahrender Radler.
Allerdings müssen noch einige Hinweisschilder an die neue Streckenführung angepasst werden. Denn am ehemaligen Bahnübergang beispielsweise überquert der Radweg die Bundesstraße 410 nach Niederprüm. "Wir haben da noch kein Konzept gemacht", sagt Ewald Dockendorf, Leiter des Bauamts der Verbandsgemeinde Prüm. Denn der Weg sei kurzfristig noch vor dem Rheinland-Pfalz-Tag umgesetzt worden. Man werde aber sich aber umgehend Gedanken machen, was man an der Stelle tun könne - etwa mit einer Barke. Außerdem soll die Anbindung an den etwas oberhalb liegenden Parkplatz dort verbessert werden.
Auch entlang der Strecke tut sich einiges: So sind im Gerberweg neue Bäume gepflanzt worden, dort soll außerdem demnächst ein Karolingerpfad entstehen, wo sich Besucher über das Wirken des fränkischen Adelsgeschlechts in Prüm informieren können. ch