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Telekom halbiert Sendemast am Schwarzen Mann

Die "Deutsche Funkturm GmbH", ein Tochterunternehmen der Telekom, wird den Sendemast am "Schwarzen Mann" zurückbauen. Der Turm soll dabei von 223 Metern Höhe auf etwa 100 Meter schrumpfen.

Bleialf/Prüm. (fpl) Das erste, was man auf dem Schneifelrücken sieht, ist seit 45 Jahren der Funkturm der Sendeanlage "Schnee-Eifel". In Zukunft wird das schwieriger sein, denn er wird um mehr als einen Kopf kürzer gemacht. Die Antennenspitze ist schon weg, weitere Elemente sollen ebenfalls verschwinden: Die Telekom und ihr Tochterunternehmen, die "Deutsche Funkturm GmbH" in Frankfurt, lassen den alten Sendeturm am knapp 700 Meter hohen "Schwarzen Mann" kappen. "Wir machen den Mast kürzer, weil die Höhe einfach nicht mehr benötigt wird", sagt Telekom-Sprecher André Hofmann. Von 223 Metern Höhe werde die Stahlgitterkonstruktion auf etwa 100 Meter zurückgebaut. Über den Turm, 1965 errichtet, lief bis 2008 auch die terrestrische Fernseh-Übertragung von ZDF und SWR für die Zuschauer in der Eifel, heute nutzt man ihn nur noch für Radio und Mobilfunk. Zurzeit pausieren die Arbeiten, sie sollen bei besserem Wetter, möglicherweise erst im Frühjahr, fortgesetzt werden.