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Ralingen: Phosphor-Granate bei Erdarbeiten gefunden (Video)

Ralingen: Phosphor-Granate bei Erdarbeiten gefunden (Video)

In der Gemeinde Ralingen (Kreis Trier-Saarburg) ist ein Sprengkörper aus dem Zweiten Weltkrieg bei Erdarbeiten gefunden worden. Die Reste einer Phosphor-Granate wurden geborgen. Monteure waren kurz nach 9 Uhr auf den Sprengkörper gestoßen.

(red/alf) Böse Überraschung für Personal des Energiekonzerns RWE: Beim Graben eines Erdloches in der Lambertusstraße in Ralingen-Edingen stießen die Monteure auf den Sprengkörper. Sofort informierten die Arbeiter die Polizei, die ihrerseits das Bomben-Räumkommando alarmierte.

Die amerikanische Phosphor-Granate aus dem zweiten Weltkrieg war am Freitagmorgen gegen 9.30 Uhr gefunden worden. Der Kampfmittelräumdienst hatte die Reste des Artillerie-Geschosses gegen 11 Uhr in einer Tonne grborgen und das dampfende Phosphor mit Erde abgedeckt. Sicherheitshalber waren die Anlieger im Bereich
von Lambertusstraße/Alte Schule gebeten worden, ihre Häuser während der Bergung der Granate zu verlassen. Die Arbeiter waren
auf Fragmente des Geschosses gestoßen, als sie ein Loch für einen neuen Strommast aushoben.

Der Sauerabschnitt zwischen Luxemburger Grenze und Westwall war im zweiten Weltkrieg mehrfach Frontlinie gewesen. Vermutlich hatten die
Amerikaner Brand- und Nebelgranaten verschossen, um im Schutz der Dämpfe besser über die Sauer übersetzen zu können.

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