Landwirtschaft Regionaler Bauernpräsident sieht Landwirtschaft am Scheideweg

Trier · Derzeit vergeht kaum eine Woche, ohne dass auch in der Region Trier Landwirte protestieren und auf die sich verschlechternde Situation aufmerksam machen. Für den bevorstehenden Agrargipfel hat Bauernpräsident Michael Horper konkrete Erwartungen an die Politik.

Michael Horper ist seit 2015 Präsident des Bauern- und Winzerverbands Rheinland-Nassau.

Michael Horper ist seit 2015 Präsident des Bauern- und Winzerverbands Rheinland-Nassau.

Foto: picture alliance / dpa/Thomas Frey

Der Präsident des Bauernverbands Rheinland-Nassau, Michael Horper, hat die vom Mainzer Landwirtschaftsminister Volker Wissing (FDP) angekündigte Einberufung eines Agrargipfels begrüßt. „Wir stehen quasi am Scheideweg, sowohl bei der Tierhaltung, als auch bei den erneuerbaren Energien, aber auch dem Ackerbau und den Sonderkulturen – vom Wein über den Obstbau bis zum Gemüse“, sagte Horper. Letztlich gehe es bei den aktuellen Weichenstellungen um die Zukunft der heimischen Landwirtschaft und um die Wirtschaftskraft im ländlichen Raum, so der Bauernpräsident. Horper forderte die Politik auf, sich endlich zu bewegen. Markige Worte allein reichten nicht. Während die Grünen in die eine und die FDP in die andere Richtung ziehe, schweige die SPD weitgehend, kritiserte der Bauernpräsident das Erscheinungsbild der rheinland-pfälzischen Landesregierung.