Regionalmarke Eifel liegt vorn

Regionalmarke Eifel liegt vorn

Qualitativ hochwertige Produkte und Dienstleistungen aus der Region - dieses Konzept verfolgt die Dachmarke Eifel. Erfolgreich. Auch an der Mosel ist eine eigene Regionalmarke inzwischen ein Thema. Nur im Hunsrück wird es wohl keine gemeinsame Dachmarke geben.

(har) Streuobstwiesen-Apfelsaft, Käse, Milch oder Eier. Dank reichlich finanzieller Starthilfe durch das Programm "Regionen Aktiv" sind in den vergangenen Jahren in der Eifel Produkte und Initiativen entstanden, die das Eifel-"E" als Zeichen der Dachmarke Eifel tragen. Insgesamt 1,8 Millionen Euro zahlte der Bund. Im Dachmarken-Prozess arbeiten inzwischen Menschen aus der gesamten deutschen und belgischen Eifel zusammen. "Wenn wir Erfolg haben möchten, dann müssen wir regional intensiv zusammenarbeiten", sagt dazu Roger Graef (CDU), Landrat im Eifelkreis Bitburg-Prüm.

Auch die Mosel strebt ein einheitlicheres Auftreten innerhalb der Dachmarke Mosel an. Die Entwicklung von Produkten mit dem Mosel-"M" wird mit Geld der teilnehmenden Kommunen und Institutionen finanziert. Ziel der Marke ist es nach Aussagen der Initiatoren nicht, möglichst viele Produkte in den Handel zu bringen. Einheitliche Qualitätsanforderungen sollen in den Bereichen Wein, Kultur sowie Hotel- und Gaststättengewerbe die Moselregion attraktiv machen und erhalten.

Da es bereits eine Regionalmarke "SooNahe" im östlichen Teil des Hunsrücks gibt, wird es wohl nie eine gemeinsame Dachmarke für den gesamten Hunsrück geben.

Stattdessen wollen die Kommunen im westlichen Hunsrück sowie im Hochwald sogenannte Leuchtturmprojekte verwirklichen beziehungsweise haben diese verwirklicht. Dazu gehört neben dem Saar-Hunsrück-Steig die Reaktivierung der Bahnstrecke von Hermeskeil zum Hahn.

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