| 18:35 Uhr

Militär
18 Menschen dringen in Fliegerhorst Büchel ein

Ein Mann läuft an Kampfjets der Bundesluftwaffe vom Typ Tornado auf dem Vorfeld des Fliegerhorstes vorbei. Foto: Thomas Frey/Archiv
Ein Mann läuft an Kampfjets der Bundesluftwaffe vom Typ Tornado auf dem Vorfeld des Fliegerhorstes vorbei. Foto: Thomas Frey/Archiv FOTO: Thomas Frey
Büchel. In den Fliegerhorst Büchel in der Eifel sind am Sonntagvormittag 18 Menschen eingedrungen. Den Männern und Frauen sei es gelungen, in den Sicherheitsbereich zu gelangen, teilte die Polizei mit. „Sie durchschnitten an mehreren Stellen den Zaun.“ Sie seien von Soldaten festgesetzt worden. dpa

Ihre Personalien wurden den Angaben nach festgestellt, danach erhielten sie einen Platzverweis. Eine Polizeisprecherin sagte, die beteiligten Männer und Frauen hätten als Motivation angegeben, für den Frieden sorgen zu wollen.

In Büchel im Kreis Cochem-Zell (Rheinland-Pfalz) sind deutsche und amerikanische Luftstreitkräfte stationiert. Nach unbestätigten Informationen lagern in Büchel bis zu 20 US-Atomsprengköpfe - die mutmaßlich letzten in Deutschland. Im Frühjahr war eine Anwohnerin vor dem Bundesverfassungsgericht mit ihrer Beschwerde gegen die Stationierung von US-Atomwaffen auf dem Fliegerhorst gescheitert.