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1&1 Drillisch legt Zahlen vor: Gewinnprognose gesenkt

1&1 Drillisch legt Zahlen vor: Gewinnprognose gesenkt

Ein schleppender Verkauf von Handys und anderen Geräten sowie ein Rechtsstreit haben das Wachstum des Telekommunikationsunternehmens 1&1 Drillisch abgebremst. Heute wollte der Chef des 1&1-Mutterkonzerns United Internet, Rolf Dommermuth, per Telefon die Bilanz erläutern und einen Ausblick auf die weitere Geschäftsentwicklung geben.

Das Unternehmen musste ein rückläufiges operatives Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) von 638,5 Millionen Euro ausweisen (Vorjahr: 721,9 Millionen Euro), wie es bereits am Mittwochabend mitteilte. Damit liegt 1&1 Drillisch noch unter seiner im Oktober nach unten korrigierten Ebitda-Prognose von 690 Millionen Euro.

Hintergrund ist vor allem ein Streit mit der Branchengröße Telefónica Deutschland über rückwirkende Preissenkungen für den Zugang von 1&1 zum Netz der Tochter des spanischen Telekomkonzerns Telefónica. Der Service-Umsatz von 1&1 stieg hingegen - wie prognostiziert - um rund drei Prozent.