2059 Täter im Täter-Opfer-Ausgleich

2059 Täter im Täter-Opfer-Ausgleich

2059 Täter sind im Jahr 2018 in Rheinland-Pfalz in ein Täter-Opfer-Verfahren vermittelt worden. Das waren 60 weniger als im Jahr zuvor, wie aus einer Antwort des Justizministeriums in Mainz auf eine Kleine Anfrage der FDP-Abgeordneten Monika Becker hervorgeht.

In Verfahren mit 1029 Tätern wurde ein Ausgleich gefunden, bei 760 kam keiner zustande. Etwas häufiger lehnten die Täter (405) das Verfahren ab als die Oper (355). Mit 120 Tätern wurde keine Einigung erzielt, und 72 erfüllten nicht die Vereinbarung.

Beim Täter-Opfer-Ausgleich soll zum einen über eine Tat und deren Folgen gesprochen werden, zum anderen geht es um Wiedergutmachung.

In den Verfahren wurde insgesamt ein Schmerzensgeld in Höhe von fast 430 000 Euro vermittelt, das waren ungefähr 135 000 Euro mehr als im Jahr zuvor. Die meisten Täter (1281) und die meisten Opfer (1371 von 2123) waren bereits erwachsen.

Kleine Anfrage und Antwort

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