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24-Stunden-Rennen: Hektischer Beginn mit Blech und Trümmerteilen

24-Stunden-Rennen: Hektischer Beginn mit Blech und Trümmerteilen

Hektischer Start mit zahlreichen Kollisionen, dazu technische Probleme an diversen hoch gehandelten Fahrzeugen schon in der Anfangsphase: Das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring begann am Samstag sofort nach dem Start spektakulär und bereitete auch etlichen Fahrern aus der Region schon heftiges Kopfzerbrechen. Schon nach knapp einer halben Stunde lagen viele Trümmerteile auf der Strecke.

Am schlimmsten erwischte es den mit so vielen Hoffnungen in die Auseinandersetzung gegangenen McLaren MP4-12C mit dem Eifeler Duo Rudi Adams und Arno Klasen. Startfahrer Sebastian Asch rollte schon nach weniger als einer halben Stunde mit Warnblinker im Schritttempo über die Nordschleife, erreichte aber die Box aus eigener Kraft. "Irgendwas mit der Elektronik, aber wir haben auch Probleme mit dem Gaspedal", signalisierte die McLaren-Crew.

Der britische Sportwagen ging zwar nach gut 25 Minuten Standzeit in der Box wieder auf die Strecke, kam aber über eine Runde auf der Grand-Prix-Strecke nicht hinaus. Das Team bemühte sich fieberhaft, den britischen Superrenner für die Nacht und den restlichen Rennverlauf wieder flott zu kriegen. Das wäre wirklich ein Riesenpech für das so hoffnungsvoll gestartete Quartett, wenn alle Träume so früh zerplatzt wären.

Nicht viel besser erging es dem zweiten Eifel-Pärchen Alexander Köppen (Bitburg) und Joachim Kiesch (Nusbaum) im Hyundai Genesis V6 des Saarbrücker Schuman-Teams. Ebenfalls schon in der ersten Runde hatte der Genesis mit technischen Schwierigkeiten zu kämpfen, fiel weit zurück, erreichte aber die Box, wo innerhalb kürzester Zeit der Motor getauscht wurde. Nach etwas mehr als zwei Stunden gingen Köppen, Kiesch gemeinsam mit Peter Schumann und dem Luxemburger Brice Bosi wieder auf die Strecke.

In der Spitzengruppe fand sich allerdings der Kelberger Christian Menzel nach knapp vier Stunden Renndistanz wieder. Der Mercedes SLS AMG GT3 mit der Startnummer 1 lag nach knapp vier Stunden Renndauer auf Rang sieben in der Gesamtwertung. Zu diesem Zeitpunkt führte der Audi R8 LMS Ultra des Quartetts Haase / Mamerow / Rast / Winkelhock vor einem Mercedes-Benz SLS AMG, einem BMW Z4 GT3 und dem McLaren mit Kevin Estre. Menzel beschwerte sich angesichts der turbulenten Anfangsphase auch über andere Fahrer, die teilweise rücksichtslos unterwegs waren.

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