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30 Millionen Euro in der Warteschleife

30 Millionen Euro in der Warteschleife

Frank Lamparski hat nach eigenem Bekunden einen asiatischen Investor gefunden, der bereit ist, den Ausbau des Bitburger Flughafens mit 380 Millionen Euro zu finanzieren. Ein Vertrag über 30 Millionen Startkapital sei unterzeichnet.

Zurückfordern könne der Investor das Geld nicht. Noch vor wenigen Wochen hatten Lamparski und sein Pressesprecher Ronald Frank von der Medienfabrik Trier schriftlich mitgeteilt, die 30 Millionen Euro seien auf einem luxemburgischen Bankkonto angekommen. Ein Missverständnis, wie Frank nun sagt. Zwar sei das Geld inzwischen von einem Nicht-EU-Land in ein EU-Land überwiesen. Doch in Luxemburg sei es noch nicht: Bevor es dorthin fließen könne, müsse die Geldwäscheprüfung abgeschlossen werden. Frank: "Das ist ein sehr komplexer Prozess." Zumal nicht nur die Herkunft der 30, sondern der gesamten 380 Millionen Euro überprüft werde. Schon seit Wochen hofft Lamparski, dass die Prüfung bald abgeschlossen ist. Sobald das Geld in Luxemburg ist, soll es auf das Konto der "Lamparski Bitburg Airport Group" fließen, die den Flugplatz ausbauen will. kah