1. Region
  2. Rheinland-Pfalz

Abgestürzter Cessna-Pilot “hat alles Glück dieser Erde gehabt„

Abgestürzter Cessna-Pilot “hat alles Glück dieser Erde gehabt„

Dass der am Dienstagmittag in der Nordeifel abgestürzte Cessna-Pilot aus dem Kreis Trier-Saarburg nur leicht verletzt wurde, grenzt an ein Wunder. “Er hat alles Glück der Erde gehabt„, sagt Kriminalhauptkommissar Heinz Fuhrmann von der Polizei in Mayen.

Der 60-jährige Pilot aus dem Kreis Trier-Saarburg, der am Dienstag mit seiner Maschine in der Nordeifel abstürzte (der TV berichtete), ist offensichtlich wohlauf. Wie die Polizei Mayen mitteilt, erlitt er nur Prellungen und Schürfwunden und wurde vorsorglich ins Krankenhaus in Bad Neuenahr gebracht. Nach TV-Informationen unterzog sich der 60-Jährige später auch einem Check in einem Trierer Krankenhaus.

"Er hat alles Glück dieser Erde gehabt", sagt Kriminalhauptkommissar Heinz Fuhrmann von der Kriminalinspektion Mayen. Rainer Koss, der Sachverständige des Luftfahrtbundesamtes, der die Unfallursache untersucht, konstatierte beim Anblick zwischen den Bäumen in einem Waldstück bei Kesseling (Kreis Ahrweiler) hängenden Trümmerteile: "Der Pilot hat sein Glück für die nächsten 30 Jahre aufgebraucht."

Nach ersten Erkenntnissen behinderten plötzlich auftauchende, hochnebelartige Wolkenfelder den Sichtflug, sodass der Pilot mit seiner Cessna C 150 (siehe Extra) tiefer ging, dabei eine Baumgruppe streifte und an Ästen hängen blieb. Er war auf dem Weg vom Flugplatz Föhren (Kreis Trier-Saarburg) zu einer Flugzeugwerft in Bonn-Hangelar.

Seine Rettung konnte der Pilot selbst organisieren. Er meldete sich per Handy-Notruf bei der SAR-(Search and Rescue) Leitstelle Münster der Luftwaffe. Diese schickte einen Rettungshubschrauber. An der Absturzstelle war keine Landung möglich. Das Rettungsteam seilte sich zum Verunglückten ab und begleitete ihn zu Fuß zwei Kilometer weit zu einer Lichtung, wo der Hubschrauber den Piloten aufnahm.