Europawahl in Luxemburg Erstmals Sitz für Rechtspopulisten: Auch Luxemburg rückt politisch nach rechts

Analyse | Luxemburg · Mit sechs Abgeordneten ist das Großherzogtum im kommenden Europäischen Parlament vertreten. Dabei zeigt sich auch in Luxemburg ein Ruck nach rechts. Wie das Ergebnis nun aussieht und was es bedeutet.

 Luxemburg ist Arbeitsort des Europaparlaments. Auch im Großherzogtum gab es einen Rechtsruck bei der diesjährigen Europawahl. Archiv-Foto: picture alliance

Luxemburg ist Arbeitsort des Europaparlaments. Auch im Großherzogtum gab es einen Rechtsruck bei der diesjährigen Europawahl. Archiv-Foto: picture alliance

Foto: picture alliance / Ronald Wittek/Ronald Wittek

Luxemburgs ehemaliger Außenminister Jean Asselborn hat klar im deutschen ARD-Fernsehen formuliert: „Techtelmechtel mit rechten Parteien müssen aufhören.“ Seine Forderung an die konservative EVP im Europäischen Parlament (EP), angesichts des Aufwinds rechter Parteien in Europa aufgefordert, nicht mit diesen Parteien zusammenzuarbeiten, wird nun auch im Großherzogtum neu bewertet werden müssen. Denn von den sechs von Luxemburg zu besetzenden Abgeordneten ist erstmals auch ein Kandidat der rechtspopulistischen ADR neu ins Parlament nach Straßburg und mit Arbeitsorten in Luxemburg und Brüssel gewählt worden.