Rund 200 Kilometer von Trier Kaum noch zu stoppen: Schon bald soll hochradioaktiver Müll im lothringischen Bure gelagert werden

Trier · Der Bau eines Atommüllendlagers in Frankreich, 200 Kilometer von der Region entfernt, schreitet voran. Was passiert mit dem Abfall der abgeschalteten deutschen Atomkraftwerke?

In Bure, 200 Kilometer von Trier entfernt, entsteht ein Atommüllendlager. Foto: dpa

In Bure, 200 Kilometer von Trier entfernt, entsteht ein Atommüllendlager. Foto: dpa

Foto: dpa/Sebastian Kahnert

Vor 23 Jahren wurde mit dem Bau begonnen, seit über zehn Jahren wird in dem 500 Meter tiefen Felslabor gearbeitet und geforscht: Im französischen Bure, gut 230 Kilometer von Trier, soll ein atomares Endlager entstehen. Auf 30 Quadratkilometern soll dort in den Tonboden gegrabenen Tunneln der strahlende Müll der französischen Kernkraftwerke gelagert werden – und zwar Jahrhunderte lang. Bislang gibt es in Frankreich, wie übrigens auch in Deutschland, kein Endlager für den strahlenden Abfall.