Auf dem Weg, nie am Ziel

Für die gute Schule von morgen ist entscheidend, die Qualität inden beiden zentralen Bereichen von Schule, dem Kerngeschäft desUnterrichts und der pädagogischen Arbeit, beständigweiterzuentwickeln. Lehr- und Lernprozesse müssen regelmäßighinterfragt werden. Im Mittelpunkt steht ein ganzheitlichesLernen im kognitiven, sozialen und emotionalen Bereich mit demZiel einer für jeden Schüler optimalen Leistung. NeueUnterrichtsformen wie Projektarbeit fördern die Mit- undSelbstverantwortung der SchülerInnen für ihre Lernprozesse. DieLehrerarbeit im Team wird gestärkt. Die Schule der Zukunft sollein Lebensraum sein, wo in einem entspannten Klima in Kooperationmit außerschulischen Partnern Lern- und Lebenserfahrungen gemachtwerden können. Wichtig für die Weiterentwicklung jeder Schule istdas Engagement der ganzen Schulgemeinschaft: Leitung, Lehrer,Kinder, Eltern, Aufsicht und Träger. Durch die Bildung einesNetzwerks mit Einrichtungen wie der Erziehungsberatungsstelleoder dem schulpsychologischen Dienst können Eltern und Lehrerwertvolle Unterstützung bekommen. Für die Weiterentwicklung desBildungs- und Weiterbildungsangebots sollte auf kommunaler Ebeneein Bündnis für Bildung mit allen Verantwortlichen diskutiert undinitiiert werden. In Rheinland-Pfalz sind mit der verbindlichenEinführung eines Qualitätsmanagements und der Ganztagsschulewichtige Schritte in Richtung Zukunft gemacht worden. Jetzt kommtes darauf an, die Diskussion breit, offen und konstruktiv weiterzu führen. Die Lehrerin Astrid Schmitt sitzt für die SPD im Landtag.

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