Unternehmungen in der Region Trier Die besten Ausflugsziele bei schönem Wetter

Region Trier · Welche Orte locken bei angenehmen Temperaturen und Bewegungslaune zu einem Besuch? Eine Übersicht der attraktivsten Unternehmungen in der Region.

 So langsam aber sicher ist der Frühling auch in der Region Trier angekommen.

So langsam aber sicher ist der Frühling auch in der Region Trier angekommen.

Foto: Adobe Stock

Ein Feiertag oder das Wochenende ist in Sicht? Die Sonne scheint, doch Sie wissen noch nicht, wohin es Sie zieht? Hier finden Sie Ausflugstipps, Anregungen und Hintergrundinfos für Ihren Tagestrip in der Region Trier, Eifel und Mosel. Ob kultige Flohmärkte, römisches Kulturerbe oder süße Alpakas – für fast jedes Freizeitprogramm lässt sich hier etwas finden.

  • Tipp 1: Wandern

Kaum eine Region Deutschlands kann mit so vielen erstklassigen Wanderwegen punkten. Ein Paradebeispiel dafür ist der Mannebacher Burgenpfad. Mit atemberaubender Aussicht und einer extra Ladung Natur wartet die Traumschleife 111 auf alle, die für einen Nachmittag dem Alltag entfliehen wollen. Der Wanderweg zwischen Mannebach, Fisch und Onsdorf ist mit mehr als 12 Kilometern zwar etwas anspruchsvoller. Dafür werden Wanderfreunde mit einer abwechslungsreichen Route belohnt, die ihnen viele besondere Aussichtspunkte bietet. Der Dorfpark in Fisch rund um den Lebensfluss stellt symbolhaft die verschiedenen Phasen des Lebens dar. Zum perfekten Abschluss wartet das Mannebacher Brauhaus auf alle hungrigen und durstigen Wanderinnen und Wanderer. Eine Liste beliebter Wanderwege in der Region finden Sie hier.

  • Tipp 2: Wildgehege, Zoos und Tierwanderungen

Ob mit oder ohne Kinder im Schlepptau: Die Tierparks der Region sind in den warmen Monaten immer einen Besuch wert. Aber auch Tierwanderungen werden immer beliebter. So kann man zum Beispiel in Morbach bei „Lucky Lama“ Wandertouren mit süßen Alpakas erleben. Die Tiere haben nicht nur flauschiges Fell, sondern vor allem einen ganz speziellen Charakter und gelten als sehr einfühlsam. Die spannendsten Wildgehege, Zoos und Tierwanderungen finden Sie hier im Überblick.

  • Tipp 3: Hoch hinaus

Wem es beim Ausflug vor allem um atemberaubende Aussichten geht, der wird an vielen Ecken in der Eifel und im Hunsrück fündig. Sowohl im Sommer als auch im Winter ist da der Erbeskopf der unangefochtene Spitzenreiter. Er ist nicht nur der höchste Berg im Hunsrück und in Rheinland-Pfalz, sondern sogar die höchste deutsche Erhebung links des Rheins: der Erbeskopf ragt 816 Meter in die Höhe. Der Berg inmitten des Nationalparks Saar-Hunsrück und am Rande des Nationalparks Hunsrück-Hochwald ist nicht nur ein Paradies für Wanderer. Biker können sich dort im Trailpark Erbeskopf austoben. Außerdem gibt es ein Freizeit- und Wintersportzentrum mit Skiliften und Sommerrodelbahn sowie einen Hochseilgarten. Auf dem Gipfel bietet die begehbare Skulptur Windklang eine tolle Aussicht. Eine Liste der höchsten Berge der Region und ihren Attraktionen finden Sie hier.

 Am Erbeskopf haben Besucher einen eindrucksvollen Ausblick auf den Hunsrück.

Am Erbeskopf haben Besucher einen eindrucksvollen Ausblick auf den Hunsrück.

Foto: Ilse Rosenschild
  • Tipp 4: Trier und seine Lokale erkunden

Egal ob originale Trierer Jungs und Mädchen oder Hinzugezogene - die meisten Bewohner der ältesten Stadt Deutschlands nehmen sich kaum Zeit, diese auch zu erkunden. Dabei hat Trier gerade für junge Studierende und Auszubildende immer mehr im Angebot. Von einzigartigen Grillspezialitäten über kreative Kaffeehäuser bis hin zu Katzen-Cafés hat die Römerstadt so einiges zu bieten. Ein weiterer Pluspunkt: Mit einem Besuch in den Cafés, Restaurants und Bars, die von Menschen der Region eröffnet wurden, tut man nicht nur sich selbst, sondern auch dem Stadtleben etwas Gutes.

  • Tipp 5: Flohmärkte besuchen

Die Flohmarkt-Saison ist wieder in vollem Gange. Auch immer mehr junge Menschen haben sich vom Trödel-Fieber anstecken lassen, denn es ist nachhaltig und spart Geld. Während der Flohmarkt am Messepark in den sonnigen Monaten jeden Samstag Besucher aus der ganzen Region anzieht, findet seit dem 5. Mai auch endlich wieder der TrödelKiez statt. Der Flohmarkt an der Kunstakademie lockt nicht nur mit einzigartigen Vintage-Funden zum Schnäppchenpreis, sondern auch mit einer großen Auswahl an Street Food und Live-Musik. Die aktuellen Trödel-Termine der Region finden Sie hier.

Glückssache: Auf den regionalen Flohmärkten kann man ab und zu echte Schätze finden.

Glückssache: Auf den regionalen Flohmärkten kann man ab und zu echte Schätze finden.

Foto: TV/Hans-Peter Linz
  • Tipp 6: Mittelalterliche Burgen

Die ewige Sehnsucht nach Abenteuern und das Echo längst vergangener Tage machen die Burgen und Schlösschen der Region einzigartig. An so ziemlich jeder Ecke lassen sich Spuren der Menschen finden, die einst ihr Leben hier bestritten haben – etwa in Mürlenbach (Landkreis Vulkaneifel). Dort steht die Bertradaburg, die vermutlich auf den Resten eines römischen Kastells errichtet wurde. Der Name der Burg stammt von Bertrada der Älteren, der Urgroßmutter Karls des Großen, die dort gelebt haben soll. Angeblich soll Karl selbst sogar dort geboren sein. Die Burg ist in Privatbesitz, jedoch gibt es die Möglichkeit, im ehemaligen Wirtschaftsgebäude der Burganlage zu übernachten. Eine Liste mittelalterlicher Burgen in der Region finden Sie hier.

  • Tipp 7: Auf den Spuren der Römer

Noch älter und ehrwürdiger als die Zeitzeugen des Mittelalters sind die Römerbauten außerhalb von Trier. Entlang der Mosel sowie in Wittlich und Bitburg lassen sich Werke der Antike bestaunen. Ein Geheimtipp ist dabei die Römervilla bei Wittlich. Etwa einen Kilometer südlich der Stadt ist direkt neben und unter einer Brücke der Autobahn A1 die Ruine eines römischen Gutshofes zu entdecken. Parkplätze gibt es vor Ort. Teile der antiken Mauern stehen noch, sodass Besucher sich die Größe der Anlage bestens vorstellen können. Die Villa ist jederzeit kostenlos zugänglich. Weitere römische Geheimtipps fernab der dichten Touristenströme finden Sie hier.

Die Römervilla bei Wittlich wurde um 200 n. Chr. erbaut.

Die Römervilla bei Wittlich wurde um 200 n. Chr. erbaut.

Foto: Nils Straßel
  • Tipp 8: Am Ende doch woanders hinfahren

Wem die atemberaubende Natur und antiken Bauwerke der Region nicht zusagen, der hat vielleicht Lust auf einen Städtetrip in einer der größeren Nachbarstädte. Wer etwas mehr Zeit im Gepäck hat, für den könnte das belgische Lüttich eine Reise wert sein. Gut zwei Stunden mit dem Auto von Trier entfernt, erstreckt sich entlang der Maas eine alte, liebenswürdige Stadt. Lüttich hat zahlreiche Sehenswürdigkeiten zu bieten, etwa die gewaltige Bischofskirche oder das fürstbischöfliche Palais. Auch neuere Gebäude, wie der vom spanischen Architekten Santiago Calatrava entworfene Hauptbahnhof, sind echte Hingucker. Neben den Läden und Restaurants der Innenstadt, die zum Bummeln einladen, ist auch der große Lütticher Sonntagsmarkt „La Batte“ ein Highlight. Eine Liste der schönsten Städte, die innerhalb von zwei Stunden von Trier zu erreichen sind, finden Sie hier.

Noch mehr Tipps finden Sie in unserem Dossier.

(Hinweis der Redaktion: Dieser Beitrag wurde im Juli 2022 erstmals publiziert. Sie lesen die aktuelle Fassung)

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