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Außenminister feiern in Schengen Ende der Grenzkontrollen

Luxemburg : Außenminister feiern in Schengen Ende der Grenzkontrollen

Die Außenminister aus Deutschland und Luxemburg haben im Moselort Schengen das Ende der Grenzkontrollen gefeiert.

„Schengen ist nicht vom Virus besiegt worden.“ So kommentierte der luxemburgische Außenminister Jean Asselborn, dass ab heute wieder die Grenzen seines Landes wieder offen sind.

Fast acht Wochen lang war die Einreise nach Deutschland für viele Luxemburger verboten. Zum Schutz vor der Ausbreitung des Corona-Virus hat Deutschland seine Grenzen zu vielen seiner Nachbarländer geschlossen.

Luxemburg ist das erste Land, bei dem die Kontrollen wegfallen. Weitere sollen in den nächsten Wochen folgen, sagte Bundesaußenminister Heiko Maas. Er war heute eigens in den luxemburgischen Grenzort Schengen an der Mosel gekommen, um mit Asselborn die Wiederöffnung der Grenzen zu feiern. Die beiden trafen sich auf der Grenzbrücke, die Deutschland mit Luxemburg verbindet. Die Bürger erwarteten zu recht, dass es bald wieder ein Europa ohne Grenzen geben müsse, sagte Maas. Es sei leichter Grenzen zu schließen, als diese wieder zu öffnen.

Asselborn nannte es ein „gutes Signal“ dass die Grenzen wieder öffnen. Noch nie sei die Grenzbrücke in Schengen, dem Ort, an dem 1985 die Freizügigkeit in der EU besiegelt worden war, acht Wochen am Stück geschlossen gewesen, mahnte Asselborn.