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Bahn-Chaos: Überfüllte Züge und etliche Ausfälle

Bahn-Chaos: Überfüllte Züge und etliche Ausfälle

Trier. (dpa/sey) Die Auswirkungen des ICE-Unfalls bei Köln haben am Freitag zu chaotischen Verhältnissen auf den Bahnhöfen und in den teils völlig überfüllten Zügen geführt: Die Bahn überprüft derzeit 61 ICE-3-Züge per Ultraschall.

Das hat Folgen für den Fahrplan: Zehntausende Deutsche mussten und müssen ihre Reisepläne ändern, die Behinderungen im Bahnverkehr werden wohl noch bis Anfang kommender Woche andauern. Etliche tausend Bahnreisende waren bundesweit von Zugausfällen betroffen. Insgesamt sind rund 90 Fahrverbindungen ausgefallen, teilte der Konzern mit. Einschränkungen habe es vor allem im Ruhrgebiet, Köln und Frankfurt am Main sowie bei der ICE-Verbindung Frankfurt-Paris gegeben. Der "überwiegende Teil" der deutschen Fernverbindungen sei von den Zugausfällen aber nicht betroffen gewesen, hieß es. Auswirkungen hatte das neuerliche Bahn-Chaos auf jeden Fall auf den Intercity-Express von Berlin nach Trier. Der nach seinem politischen Fürsprecher auch "Kaster-Express" genannte Zug (verlässt Berlin um 15.38 Uhr) sollte am Freitag ursprünglich nur bis Hamm in Westfalen fahren. Am frühen Abend war der Bahn-Online-Auskunft im Internet dann zu entnehmen, dass der ICE offenbar doch bis Trier fährt. Allerdings hatte der Zug zu diesem Zeitpunkt schon über 70 Minuten Verspätung.Für aktuelle Informationen über Fahrplanänderungen laut Bahn die kostenlose Telefonauskunft unter der Nummer 08000/996633 und die Internetadresse bahn.de/aktuell ( www.bahn.de/aktuell) zur Verfügung.