Beck ehrt Sieger von Radio-Nachwuchswettbewerb

Beck ehrt Sieger von Radio-Nachwuchswettbewerb

Ein spannender Moderationsbeitrag zum Musical „Rocky Horror Show“ hat dem 19-jährigen Manuel Beh aus Gusterath (Kreis Trier-Saarburg) den ersten Preis beim Radio-Nachwuchswettbewerb der Landeszentrale für Medien und Kommunikation und des Senders RPR1. eingebracht.


(dpa) Ministerpräsident Kurt Beck (SPD) überreichte dem Gymnasiasten am Donnerstag in Ludwigshafen einen Laptop als Siegprämie. Der 19-Jährige darf zudem eine Radioshow mitmoderieren.

Beck sagte nach einer Mitteilung des Senders, es sei wichtig, dass junge Menschen mit den heute allgegenwärtigen Medien kritisch und bewusst umgehen können. Der Wettbewerb fand zum zehnten Mal statt. Die Teilnehmer sollten ein beliebiges Thema journalistisch und Radio-tauglich aufbereiten.

Die Begründung der Jury für den ersten Platz an Manuel Beh (19 Jahre) aus Gusterath: Als Thema hat Manuel die legendäre Rocky Horror Show gewählt, ein Musical, das seit Jahrzehnten Furore macht und sich natürlich besonders gut fürs Radio eignet. Mit den Worten "Halten Sie Ihr Brötchen fest" steigt Manuel beschwingt in seinen Beitrag ein und nimmt seine Hörer mit auf einen kurzweiligen Trip durch die finstere Geschichte der Rocky Horror Show. Geschickt lässt er immer wieder Musikstücke einspielen, die zu den jeweiligen Textpassagen passen. Außerdem macht er Angaben zum Hintergrund und den Besonderheiten des Stücks, wie z.B. die Aktivität des Publikums mit Toilettenrollen. Höhepunkte weiß er spannend anzukündigen mit Formulierungen wie "In dieser Nacht wird etwas Sensationelles geschehen". Wie ein guter Krimiautor verrät er nicht alles, sondern steigt aus, wenn es gerade am spannendsten ist. Auf diese Art weckt er das Interesse und hält den Erzählbogen durch bis zum Schluss. Man könnte seinen Beitrag auch als gut gemachten, ausführlichen Veranstaltungstipp verstehen. Manuel hat eine angenehme Stimme und eine sympathische Art, die Hörer direkt anzusprechen. Sein Beitrag macht Lust auf mehr. Dafür verdient er den 1. Preis.