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Betrug mit "schwarzem" Geld

Betrug mit "schwarzem" Geld

GREVENMACHER. (wie) Geldwäsche im wörtlichen Sinn hat eine Bande im luxemburgischen Grevenmacher betrieben (der TV berichtete). Über Internet oder direkte Ansprache lockten die Betrüger Opfer in ein Hotelzimmer.

Dort zeigten sie ihnen schwarz eingefärbte Geldscheine, die angeblich aus einem afrikanischen Land eingeschmuggelt worden seien. Mit einer angeblichen Spezialflüssigkeit könne man die Scheine entfärben. Die vier festgenommenen Täter forderten die Opfer auf, die Flüssigkeit zu kaufen und versprachen eine Gewinnbeteiligung in Millionenhöhe. Dafür sollten sie einen Koffer mit dem schwarzen Geld erhalten. Allerdings befand sich darin kein Geld, sondern schwarzes Papier. Die Luxemburger Polizei vermutet, dass es sich bei den vieren um einen Teil einer international tätigen Bande handelt. Immer wieder versuchen Betrüger mit der so genannten Wash-wash-Methode, Opfern Geld abzuknöpfen. Zumeist versprechen sie ihnen, mittels einer chemischen Lösung aus Geldscheinen "echte" Scheine herstellen zu können.