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Bewerber für die Bundestagswahl: Rückenwind für scheidenden CDU-Schatzmeister Bleser

Bewerber für die Bundestagswahl: Rückenwind für scheidenden CDU-Schatzmeister Bleser

Der wegen möglicherweise illegaler Spendenzahlungen des Geheimagenten Mauss in die Kritik geratene Cochemer CDU-Bundestagsabgeordnete Peter Bleser ist am Montagabend von seinem Kreisverband einstimmig als Bewerber für die Bundestagswahl im nächsten Jahr nominiert worden.

Damit dürfte der seit 1990 dem Bundestag angehörende Bleser Mitte Dezember erneut zum CDU-Spitzenkandidaten im Wahlkreis Mosel/Rhein-Hunsrück gewählt werden.

Am Rande des Kreisparteitags in Binningen (Kreis Cochem-Zell) griff Bleser seine Kritiker scharf an. "Da wird man zur Drecksau gemacht und weiß nicht warum", sagte der 64-Jährige im Gespräch mit volksfreund.de.

Bleser war wegen mehrerer mutmaßlich illegaler Spenden des ehemaligen Geheimagenten Werner Mauss auch innerparteilich in die Kritik geraten. "Wir sind schlicht und einfach getäuscht worden", sagte Bleser mit Blick auf die Anwälte des Agenten, die die Spenden weitergeleitet hatten. Der Parlamentarische Staatssekretär will auf dem Landesparteitag am Wochenende nicht mehr als Schatzmeister kandidieren.