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Böhr plaudert munter vor Gericht und erklärt früheres CDU-Dilemma

Böhr plaudert munter vor Gericht und erklärt früheres CDU-Dilemma

Der ehemalige CDU-Chef Christoph Böhr sagt im Untreue-Prozess vor dem Landgericht Mainz bereitwillig aus. Ihm wird vorgeworfen, mit Geld der Fraktion, also Steuermitteln, sei verbotenerweise 2005/2006 der Landtagswahlkampf der Partei finanziert worden.

Böhr hält dem entgegen, nicht die Partei sei beraten worden, sondern die Fraktion als Schaltzentrale des Politbetriebs. Dies sei notwendig gewesen, denn der Fraktion habe die Geschlossenheit gefehlt, und die Themensetzung sei mangelhaft gewesen. Warum Böhrs ehemaliger Adlatus Markus Hebgen das Gegenteil behauptet und ihn damit belastet, kann sich der Trierer nicht erklären.

Christoph Böhr und die kaputte Schaltzentrale