1. Region
  2. Rheinland-Pfalz

"Brandstifter, nicht Feuerwehrmann"

"Brandstifter, nicht Feuerwehrmann"

Die Nürburgring-Pleite sorgt auch im Internet für Diskussionsstoff. Die Leser bei volksfreund.de und auf unserer Facebook-Seite sehen das Thema kontrovers.

Trier. Etliche TV-Leser stimmen unserem Kommentator Damian Schwickerath zu, der in seinem Beitrag gestern fragte, warum Ministerpräsident Kurt Beck nach dieser Pleite nicht zurückgetreten ist.
So schreibt ein Leser: "Endlich ein Beitrag, der das Fiasko auf den Punkt bringt. Beck ist schon seit Langem untragbar. Beck ist hier Brandstifter und nicht Feuerwehrmann."
Ein anderer Leser meint gar: "Da hat aber der Herr Schwickerath ganz schön lange gebraucht, um Herrn Beck & Co. endlich dahin zu wünschen, wo sie schon lange hingehören... Beck muss weg!"
Eine Leserin sieht Kurt Beck auch in der moralischen Verantwortung: "Der hätte schon vor zwei Jahren abtreten müssen. Der müsste sich in Grund und Boden schämen für den Mist, den er angestellt hat."
Dem widerspricht dieser Leser: "Was sollen solche Rücktritts-Forderungen? Die lösen doch nicht das Problem - jetzt müssen sich alle Parteien, die auch jetzt so tun, als hätten sie dies nicht mitzuverantworten, zusammensetzen und Lösungen zum Erhalt erarbeiten. Schuldzuweisungen sind Heuchelei, sonst nichts."
Ein weiterer Leser meint: "Die ganze Politik ist doch voller Lug und Trug, nicht nur der Beck, obwohl der ist ja schon lange überflüssig."
Ein anderer Leser hingegen meint: "Hätten die Herren Pächter des Nürburgrings auch ihre Pacht bezahlt, hätte es wahrscheinlich diesen Skandal nicht in diesem Umfang gegeben."
Und ein weiterer Leser sieht zwar die Regierung Beck in der Verantwortung, einen Rücktritt aber nicht als Königsweg: "Zurücktreten kann doch nicht die Lösung sein. Die Verantwortung sollen er und all die anderen Beteiligten übernehmen. Jeder einfache Steuerzahler wird für all sein Tun und Lassen von eben diesen Politikern zur Verantwortung gezogen. Wie lange sollen wir uns das noch gefallen lassen? Man sollte sie für die finanzielle Misere bluten lassen, heißt: Dass sie dafür gerade stehen sollen."
Beim Kurznachrichtendienst Twitter traf der TV-Leitartikel auf viel Zustimmung, wie die Reaktionen zeigen, die den Link weiterleiteten: "Sollte jeder Rheinland-Pfälzer lesen!", "Der Volksfreund spricht mir aus der Seele", "100 % Zustimmung!" und "Kein Kommentar zum guten Kommentar!", lauten die Reaktionen bei Twitter. r.g.

Möchten Sie auch mitdiskutieren? Reichlich Lese- und Diskussionsstoff zum Thema finden Sie in unserem Online-Dossier unter: